Low Carb Zucchini-Brot – Gesund und lecker ins neue Jahr

von Fernwehküche
13 Kommentare
Low Carb Zucchini-Brot

Gesund und lecker ins neue Jahr: Saftiges Low Carb Zucchini-Brot und 5 weitere gesunde Rezeptideen für eine gesündere Ernährung

Hallo 2019 – ich melde mich aus der kleinen Offlinepause mit einem leckeren Low Carb Zucchini-Brot zurück und starte gesund und lecker ins neue Jahr! Nach der traditionellen Weihnachts- und Neujahrsvöllerei kehrt langsam wieder Ruhe und Regelmäßigkeit in meinem Alltag ein und insgeheim habe ich mich schon ein bisschen danach gesehnt mit vielen neuen gesunden und ausgewogenen Rezepten durchzustarten.

Deshalb freue ich mich um so mehr über unsere kleine Bloggerrunde, in der wir 6 leckere und gesunde Rezepte für den Alltag zusammengetragen haben. Für meine Wohlfühlküche gibt es zum Jahresauftakt ein Rezept für ein super saftiges und schmackhaftes Zucchini-Brot, das sich wunderbar in meinen zuckerfreien Ernährungsplan integrieren lässt. Denn auch im neuen Jahr habe ich mir fest vorgenommen, meinen Alltag nach bestem Gewissen zuckerfreier zu gestalten und auf Industriezucker so gut es geht zu verzichten.

Low-Carb-Bort

Hier geht's direkt zum Rezept

Was ich im vergangenen Jahr über gesunde Ernährung gelernt habe

Neues Jahr, neue Vorsätze! Denkste! Pünktlich zum Jahreswechsel lassen wir jedes Jahr aufs neue die vergangenen zwölf Monate Revue passieren und schreiben eine Liste mit guten Vorsätze, die so schnell gefasst wie vergessen sind. Aus diesem Grund habe ich für dieses Jahr nichts weiter vorgenommen als genau so wie im letzten Jahr weiter zu machen. Denn tatsächlich habe ich im vergangenen Jahr sehr viel darüber gelernt, was mir und meinen Körper gut tut:

Zuckerfreier lebt es sich besser:

  • Anfang des vergangenen Jahres war ich müde und antriebslos. Dauermüdigkeit und Trägheit waren meine tägliche Begleiter und ich war davon ziemlich genervt. Dann kam der Tag an dem ich in der Buchhaltung über Hannahs 40-Tage-Zuckerfrei Challenge Buch gestoßen bin und mich dazu angestoßen hat, mich mit den Auswirkungen von Zuckerkonsum auf den Körper auseinanderzusetzen. Spontan entschlossen mich an der Challenge teilzunehmen und habe einen dieser augenöffnenden Aha!-Momente erlebt!
    • Der Verzicht auf Zucker viel mir nicht schwer und innerhalb kürzester Zeit ging es mir so viel besser! Ich fühlte mich insgesamt fitter und vitaler, die Müdigkeit war passé und ich hatte so viel Spaß daran in die Welt der zuckerfreien Rezepte einzutauchen. Ich entschloss mich dazu, meinen Alltag insgesamt zuckerfreier zu gestalten.
    • War ich anfangs noch zwischen absolutem Zucker-Verzicht und kleinen Ausnahmen hier und da hin- und hergerissen, so habe ich im Laufe des Jahres ein relativ entspanntes Verhältnis zum Zuckerkonsum entwickelt. Im Wesentlichen habe ich eine Erkenntnis aus der Zuckerfrei-Challenge mitgenommen: Die Lebensmittelindustrie führt uns in Sachen Zucker ganz gehörig an der Nase herum. Doch es liegt an uns, die Ernährung wieder selbst in die Hand nehmen und selbst zu bestimmen, wie sehr wir uns davon hinters Licht führen und beeinflussen lassen wollen.
    • Inzwischen achte ich darauf, vorwiegend natürliche Lebensmittel zu konsumieren, nehme die Lebensmittel während des Einkaufs genau unter die Lupe und greife auf zuckerfreie Alternativen zurück. Hin und wieder gibt es auch Ausnahmen. Wenn zum Beispiel auswärts gegessen wird, Omis Kuchen oder Mamas Kekse nachgebacken werden oder ein neues Portugiesen-Rezept ausprobiert wird, dann darf da auch schon mal Haushaltszucker mit rein und das ist auch okay so. Immerhin gibt es diese Ausnahmen ja auch nicht jeden Tag und in solchen Momenten wird dann einfach ganz bewusst genossen.

Intuitives und achtsames Essen anstelle von Diäten

  • Damit möchte ich mich im neuen Jahr noch intensiver mit auseinander setzen. Darauf zu hören, was der Körper tatsächlich braucht. Nur dann zu essen, wenn man wirklich hungrig ist und aufzuhören, wenn man satt ist. Achtsam essen. Nicht nebenbei zu essen, sondern sich bewusst Zeit zum Essen nehmen. Schluss mit selbst auferlegten Verboten, falschen Ernährungsmythen und langweiligen Diäten. Alles ist erlaubt und doch stellt man gleichzeitig fest, dass man mit weniger auskommt und nicht alles braucht. Weniger ist einfach mehr.

Das vergangene Jahr hat mir vor allem gezeigt, dass Essen einfach Essen bleibt. Mein großes Ziel ist es, voll und ganz auf mein Bauchgefühl zu hören und einfach loszulassen. Ich will mir weniger Gedanken darüber machen, was gesund ist und worauf ich verzichten sollte und einfach genießen.

Saftiges Zucchini-Brot – Low carb und zuckerfrei

Genießen ist das Stichwort für dieses saftige Zucchini-Brot. Ich liebe Brot! Nur leider habe ich mittlerweile gelernt, dass mir der tägliche Konsum von Brot nicht sonderlich gut bekommt. Ein paar Scheiben hin und wieder sind kein Problem, doch der tägliche Verzehr und die Kombination mit anderen kohlenhydrat- oder stärkehaltigen Lebensmitteln schlägt auf die Verdauung.

Mittlerweile habe ich gelernt damit umzugehen, esse seltener Brot, backe es überwiegend selbst und genieße es dafür in vollen Zügen. Außerdem probiere ich mich immer wieder gerne an gesunden Brotalternativen. So gehören zum Beispiel das Dinkel-Chia-Brot von Projekt-Gesund Leben, das Life Changing Bread, das ganz ohne Mehl auskommt und ein sehr leckeres Eiweißbrot zu meinen Brotlieblingen. Diese Woche habe ich mich an diesem saftigen Zucchini-Brot probiert, das super weich, extra saftig und Dank der Mandeln schön nussig ist. Eine super Alternative, die dazu noch low carb ist und zuckerfrei ist!

Low-Carb-Bort

5 von 10 Bewertungen
Low Carb Zucchini-Brot
Saftiges Zucchini-Brot
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
45 Min.
Arbeitszeit
1 Std. 5 Min.
 

Low-Carb und zuckerfrei

Keyword: Bort, Selbstgemachtes Brot, Zucchini-Brot
Portionen: 12 Schreiben
Zutaten
  • 200 g Zucchini
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 20 g Leinsamenschrot
  • 20 g Flohsamenschalen
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Brotgewürz
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 3 EIer (Größe M)
  • 30 g grob gehackte Mandeln
Anleitungen
  1. Zucchini putzen und grob raspeln. Die Raspeln auf ein Geschirrtuch geben und gut ausdrücken.

  2. Die gemahlenen Mandeln, Leinsamenschrot, Flohsamenschalen, Salz, das Brotgewürz, Weinsteinbackpulver miteinander vermengen.

  3. Die Eier nach und nach mit den Quirlen des Handrührgeräts unterrühren.

  4. Zucchiniraspeln mit Hilfe einer Gabel auflockern und mit Hilfe eines Spatels unter den Brotteig heben.

  5. Die Masse ca. 10 Minuten quellen lassen. Währenddessen den Backofen auf 175 Grad (150 Grad Umluft) vorheizen. 

  6. Die Masse mit leicht angefeuchteten Händen zu einer Kugel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Dann zu einem ovalen Brotlaib formen, der ca. 20 cm lang ist. 

  7. Mit den gehackten Mandeln bestreuen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.

  8. Anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen.

  9. Das Brot lässt sich scheibenweise einfrieren und hält sich gut verpackt bei zimmertemperatur ca. 3 Tage. 

Rezept-Anmerkungen

Anmerkung:

Wer keine gemahlenen Mandeln und Mandeln zuhause hat, kann auch gemahlene Haselnüsse und ganze Nüsse für das Brot verwenden. Ich habe beide Varianten ausprobiert, muss aber ehrlich sagen, dass mich die Haselnuss-Variante zu stark and Kuchen erinnert hat. Deshalb bleibe ich lieber bei den Mandeln ;-)

5 weitere gesunde Rezeptideen für einen ausgewogenen Start in das neue Jahr

Und jetzt Vorhang auf für die fabelhaften gesunden Rezeptvorschläge aus unserer Bloggerrunde:

Schaut euch unbedingt die tollen Beiträge an und lasst ein paar liebe Worte bei meinen lieben Co-Bloggerinen da! Diese Rezepte sind der beste Beweis dafür, dass gesundes Essen nicht nur gesund schmecken muss sondern auch sehr, sehr lecker sein kann. Und wie steht es um deine Vorsätze für das neue Jahr?

Guten appetit

Teile das Low Carb Zucchini Brot auf Pinterest:

Rezept für ein Low Carb Zucchini-Brot

Das könnte dir auch gefallen:

13 Kommentare

Kathrina 6. Januar 2019 - 20:16

Ein interessanter Post. Ich werde auch versuchen noch mehr auf raffinierten Zucker bzw, Industriezucker zu verzichten. Das Rezept für das Zucchinibrot klingt sehr lecker, das werde ich sicherlich mal probieren.
Liebe Grüße

Reply
Fernwehküche 7. Januar 2019 - 18:17

Liebe Kathrina,
das ist ein super Vorhaben – ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Ziele!

Liebe Grüße,
Katrin

Reply
Rebekka 6. Januar 2019 - 15:34

Liebe Katrin,
das Thema „zuckerfrei genießen“ ist tatsächlich ein unheimlich großes und zugleich sehr interessantes. Auch wir – innerhalb unserer Familie – wollen lernen insgesamt weniger industriellen Zucker zu konsumieren. Ich selber fühle mich so wie du es beschrieben hast und unser Kleiner verwandelt sich nach Süßigkeiten regelmäßig in einen regelrechten Zappelphilipp. Deshalb vielen Dank für diesen interessanten und informtiven Artikel. Sehr motivierend geschrieben übrigens.

Ganz liebe Grüße
Rebekka

Reply
Fernwehküche 7. Januar 2019 - 17:57

Liebe Rebekka,
vielen lieben Dank für dein liebes Feedback! Ich finde es immer wieder faszinierend und erschreckend zugleich, wie stark sich der Konsum von Zucker auf den Körper auswirkt und so oft ist es uns gar nicht so wirklich bewusst. Ich finde es super, dass ihr als Familie das Zuckerfreier-Vorhaben angeht und drücke euch die Daumen, dass ihr eure Ziele erreicht und Spaß und Geschmack an den zuckerfreien Rezepten habt. Anfangs ist es schon eine große Umstellung, aber es lohnt sich auf jeden Fall diesen Weg zu gehen!

Liebe Grüße,
Katrin

Reply
Julia 6. Januar 2019 - 14:12

Ein super interessanter Beitrag mit einem tollen Rezept! Vielen Dank fürs teilen 😊

Liebe Grüße, Julia

Reply
Fernwehküche 7. Januar 2019 - 17:53

Vielen lieben Dank für das liebe Feedback Julia!

Reply
Corinna 6. Januar 2019 - 13:40

Das Brot ist echt mal ne gute Idee!

Reply
Fernwehküche 7. Januar 2019 - 17:51

Eine super Abwechslung zum ’normalen‘ Brot :-)

Reply
Heike 6. Januar 2019 - 13:03

Hmmm, das ideale Frühstücksbrot wenn man seinen guten Vorsätzen folgen möchte! Schmeckt sicher genau so lecker wie es hier aussieht!
Liebe Grüße,
Heike

Reply
Fernwehküche 7. Januar 2019 - 17:31

Liebe Heike,
ob zum Frühstück oder als Stulle zum Abendbrot, das Zucchini-Brot schmeckt prima und ist eine super alternative zu industriell verarbeiteten Broten :-)

Liebe Grüße,
Katrin

Reply
Laura 6. Januar 2019 - 9:41

Dein Brot sieht köstlich aus! Zuckerfrei lebt sich besser, ist aber nicht immer leicht umsetzbar..

Reply
Fernwehküche 6. Januar 2019 - 12:31

Liebe Laura, vielen lieben Dank für die lieben Worte! Ja das stimmt schon, komplett zuckerfrei zu leben ist schon eine Herausforderung im Alltag, aber eigentlich ist es gar nicht so schwer umzusetzten, wenn man die Ernährung selbst in die Hand nimmt. Schwierig wird es nur, wenn man leidenschaftlich gerne backt ;-) Aber da denke ich, dass kleine Ausnahmen hier und da vollkommen okay sind :-)

Reply
Pumpkin Soup - the easy and healthy way - The cooking Globetrotter 6. Januar 2019 - 9:00

[…] smoothie Plantyhealthyfood, Julia's Buddha bowl Fernwehküche, Katrin's juicy zucchini bread Kitchensplace, […]

Reply

Hinterlasse einen Kommentar

Cookies erleichtern die Bereitstellung meiner Dienste. Mit der Nutzung meiner Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich Cookies verwende. Einverstanden Mehr erfahren