Geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta

Zitronenpolenta
Heute habe ich eine fruchtig sommerliche geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta für euch im Gepäck! Kein anderes Steinobst ruft so viele Kindheitserinnerungen hervor und steht für die Heimat, Spätsommerglück und das Gefühl von Geborgenheit wie Zwetschgen. Ist es tatsächlich wieder soweit? Die ersten Zwetschgen sind da, ist das zu glauben?
 

Zitronenpolenta

Im Garten meines Elternhauses standen früher einmal zwei riesengroße wunderschöne Zwetschgenbäume. Sie waren Omas ganzer Stolz und wurden vor sehr langer Zeit im Garten gepflanzt – lange bevor meine Eltern sich dazu entschieden hatten, das Haus meiner Oma umzubauen und auf das Grundstück zu ziehen. Der eine Baum hatte große breite Äste, die bis zu unserem Küchenfenster hinauf rankten und zum Klettern einluden. Der andere stand nur wenige Meter daneben und hatte die Äste im Spätsommer stets prall mit Zwetschgen gefüllt. Sobald die Früchte reif waren, wurden diese mit Eifer geerntet und direkt zu Zwetschgenmarmelade und Zwetschgenmus verarbeitet. Während der darauffolgenden Wochen gab es einen Zwetschgenkuchen nach dem anderen. Das pure Zwetschgenglück!
 
Zitronenpolenta
 
Die Jahre vergingen und hinterließen ihre Spuren an den prächtigen Bäumen. Von Morsch befallen, begannen sie vom Baumstamm ab zu verfaulen und vor einigen Jahren fiel dann schweren Herzens die Entscheidung: die Bäume müssen gefällt werden! Das Risiko war zu groß, dass sie irgendwann brechen und gegen die Hauswand oder in Nachbars Garten fallen könnten. Vorbei war es mit der Zwetschgenfreude, was bleibt ist lediglich die Erinnerung daran.
 
Zwetschgen

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Saftiges Schoko-Haselnuss-Bananenbrot mit Nicecream Aufstrich

Sommer, Sonne, Sonnenschein – das Leben kann einfach schön sein! Zugegeben, hier geht es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger zu. Meine Fernwehküche gönnt sich gerade ein kleines Sommerpäuschen. Ehrlich gesagt hält sich die Motivation fürs Kochen und Backen bei der anhaltenden Hitzewelle in Grenzen, aber am Wochenende habe ich dann doch einen kleinen Rappel bekommen und ein paar Stunden hinter dem Herd verbracht, um die Mahlzeiten für die kommenden Tage vorzubereiten.  
 

Bananenbrot

Meal Prep heißt das Zauberwort! Um die ein paar Tage zuvor eingekauften Lebensmittel vor dem sicheren Hitzeschlag zu retten, biss ich also in den sauren Apfel und habe bei gefühlten 40 Grad Gemüse geschnippelt und die Pfanne geschwenkt. Nach eins, zwei Stündchen waren dann alle frischen Lebensmittel verarbeitet und für die nächsten Tage vorgekocht. Übrig blieben nur noch ein paar überreife Bananen und nachdem die Schweißdrüsen sowieso schon geöffnet waren, machten ein paar Grad mehr in meiner Küche auf keinen Unterschied mehr und deshalb entschloss ich mich noch kurzerhand den Ofen anzuschmeißen um mein Lieblingsbananenbrot zu backen. 
 

Bananenbrot

Ich liebe Bananenbrot – schön saftig und weich muss es sein und am allerliebsten darf es noch schön schokoladig schmecken. Genau genommen schmeckt es mehr nach Kuchen als nach Brot, ein Grund mehr es einfach zu lieben! Dass Bananen allerhand positiver Eigenschaften mit sich bringen ist bekannt. Mit den richtigen Zutaten kombiniert, kann man das Bananenbrot dazu noch ohne Reue genießen. Ganz egal ob zum Frühstück oder als Snack zwischendurch, Bananenbrot ist ein super Begleiter durch den Tag. Im Netz gibt es gefühlt tausende von Rezeptvarianten – das Bananenbrot ist einfach ein super Allrounder und lässt sich beinahe allem mixen, was der Vorratsschrank so hergibt. Mein persönliches Lieblingsrezept erhält heute ein Plätzchen auf dem Blog: 
 

Bananenbrot

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Süßkartoffelkekse

Süßkartoffelkekse
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36° Grad und es wird noch heißer! Also lasst uns doch einfach den Backofen anschmeißen, auf die paar Grad mehr kommt es dann auch nicht mehr an, was? ;-) 

Süßkartoffelkekse

Vor kurzem habe ich auf einem meiner portugiesischen Lieblingsblogs das Rezept für diese leckeren Süßkartoffelkekse entdeckt und meine Neugierde war sofort geweckt. Nachdem ich ja bereits einen leckeren Süßkartoffel-Nuss-Kuchen gebacken habe und dabei lernen durfte, dass sich mit Süßkartoffeln auch super leckere süße Sachen zaubern lassen, bestand kein Zweifel daran, dass Süßkartoffelkekse genau so lecker sein werden.
 

Süßkartoffelkekse

Während ich das Rezept übersetzt habe, kam mir eine spontane Eingebung: Was wohl dabei rauskommt, wenn man das Rezept nach dem Clean Eating Prinzip übersetzt und in abgewandelter Form umsetzt? Das musste direkt einmal ausprobiert werden! Meine lieben Kollegen durften als Versuchskaninchen herhalten und das Resultat kam gut bei ihnen an. Wenn die Kekse im Kühlschrank aufbewahrt werden, sind diese auch noch wunderbar erfrischend – gerade richtig für die heißen Sommertage. Natürlich fehlt uns noch der Vergleich zum Originalrezept, das wird irgendwann einmal nachgeholt. Die zuckerfreie Variante wird es bei uns in Zukunft auf jeden Fall öfters geben. 

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Ein dänischer Sommerklassiker: Rød grød med fløde – Rote Grütze

Rød grød med fløde
Premiere, Premiere, heute schafft es endlich das erste dänische Rezept auf den Blog und dazu noch ein richtiger Dänenklassiker! Rød grød med fløde (wird ungefähr so ausgesprochen: „röl gröl mel flö´e“) ist nicht nur ein beliebter dänischer Zungenbrecher sondern auch ein sehr typisches und weit verbreitetes Dessert, das bei uns als Rote Grütze bekannt ist. Eine große Portion davon zubereitet, in Gläschen umgefüllt und in den Picknickkorb gepackt, die Decke geschnappt und ab in den Park – das perfekte Programm für die lange, helle Sommerabende. 
 

Rød grød med fløde

Bei der momentanen Hitze ist es in unserer Dachgeschosswohnung kaum auszuhalten. Während ich tagsüber im Büro, das sich glücklicherweise in einem netten Altbau befindet und noch recht erträgliche Raumtemperatur bietet, Schutz suchen kann, bleibt uns am Abend nur noch die Flucht nach draußen. Diesen Sommer habe ich die kleine Grünfläche, die sich direkt vor unserer Haustüre befindet zu meinem Sommerwohnzimmer erklärt. Während am angrenzenden Bouleplatz die Leutchen aus der Nachbarschaft ihre Kugeln werfen und an den direkt daneben liegenden Tischtennisplatten der Trubel herrscht, lässt es sich auf der Decke mit zwei Kissen und einem aus einer Weinkiste improvisierten Tisch ganz wunderbar kredenzen. 
 

Rød grød med fløde

Einmal die Woche gibt es sogar noch ein bisschen musikalische Unterhaltung dazu, denn da verwandelt sich der Bouleplatz in ein Open Air Tanzstudio und wer Lust hat, kann sich seinen Partner schnappen und Tango tanzen. Ich mag diesen Platz einfach. Das fröhliche Treiben, die entspannten Menschen, die die lauwarmen Sommerabende auskosten und wir mitten drin.
 

Rød grød med fløde

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Dänische Prise durch meine Fernwehküche weht.

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Hirse-Kirsch-Auflauf

Hirse-Kirsch-Auflauf
Mir schwirren gerade ein paar Zeilen von Edward Reekers im Kopf herum:
 
„Weißt du noch, im letzten Jahr?
Weißt du noch? Weißt du noch?
Ein Sonnenstrahl und er war da!
Weißt du noch?
So schmeckt der Sommer!
So schmeckt der Sommer!“
 

Hirse-Kirsch-Auflauf

Wie schmeckt der Sommer für dich? Für mich schmeckt er nach saftig roten Kirschen, die uns während der Sommermonate fröhlich von den Bäumen entgegenleuchten. Die roten Sommerfrüchtchen sind ein wunderbarer Nährstoff-Lieferant – neben den Vitaminen B und C liefern sie auch Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Darüber hinaus passen Kirschen auch wunderbar in jeden Diätplan, weil sie kalorienarm sind.
 

Hirse-Kirsch-Auflauf

Kirschen entkernen leicht gemacht: Lange Zeit habe ich Kirschen nur für den direkten Verzehr gekauft und diese selten in anderen Gerichten weiterverarbeitet, da mir das entkernen einfach zu mühsam war. Diesen Sommer habe ich ein paar neu entdeckte Kirschen-Hacks ausprobiert und dank der einfachen Tipps neue Freude an Kirsch-Rezepten entwickelt. Hier meine Lieblingshacks in der Übersicht:

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Waffelglück: Waffelfrühstück mit Lieblingswaffelrezept

Waffelparty
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Hallo Sonntag! Sonntage sind für mich das Größte. Lange ausschlafen, langsam in die Küche tapsen, erst einmal Kaffee aufsetzen und anschließend ein ausgiebiges Frühstück zubereiten. Sonntage sind die Tage des kleinen Frühstückglücks. Es ist die Zeit um Neues auszuprobieren, Altbewährtes wieder aufleben zu lassen und um gemütliche Stunden am Küchentisch mit seinen Lieblingsmenschen zu verbringen.

Waffelglück

Heute vor genau einer Woche haben wir zum Waffelfrühstück bei uns eingeladen und einen sehr schönen Morgen mit lieben Freunden verbracht. Seit wir uns vor kurzem ein neues Waffeleisen zugelegt haben, probieren wir uns fleißig durch alle Waffelrezepte, die uns vor die Nase kommen. Von zuckerfreien Apfelwaffeln, zu herzhaft orientalischen Waffeln war schon alles dabei. Hier darf auch hin und wieder einmal eine gezuckerte Variante aufs Tellerchen, wobei ich inzwischen dazu übergegangen bin, die Zuckermenge in den Rezepten drastisch zu reduzieren oder durch alternative Süße zu ersetzen.  
 

Waffelglück

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Schoko-Quinoa-Pops

Quinoapops
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Wie sieht für dich ein perfekter Sommerabend aus? Ein Abend im Freibad oder am See? Ein gemütliches Picknick? Faulenzen im eigenen Garten oder lange Abende mit Freunden im Biergarten? Für mich ist von allem ein bisschen dabei. Nach einem langen Tag im Büro zieht es mich am Abend momentan am Liebsten ins Freibad. Ich denke dabei häufig zurück an die Schulzeit, während der wir im Sommer fast jede Minute im Schwimmbad verbracht haben. Von der Schule nach Hause gerannt, erst einmal den Schulranzen in die Ecke gepfeffert, kurz etwas zu Mittag gegessen und dann die Schwimmsachen gepackt, rauf aufs Rad, die Freunde unterwegs eingesammelt und ab in die Sonne und ins kühle Nass! Was würde ich noch einmal dafür geben, so viele freie Nachmittage wie damals zur Verfügung zu haben!
 
Inzwischen bleiben uns nur die Abende, die voll und ganz ausgeschöpft werden. Nach dem Arbeitstag geht’s also auch rauf aufs Fahrrad, zu Hause wird noch kurz die Tasche mit den Badesachen eingesammelt und dann geht’s direkt weiter ins Freibad. Den Kopf ins herrlich kühle Wasser eintauchen, ein paar Bahnen ziehen und den Sonnenstrahlen zusehen, wie sie über Wasseroberfläche tanzen und um die Wette glitzern. Danach noch ein bisschen in der Sonne liegen, ein spannendes Buch lesen und dabei zusehen, wie sich das Schwimmbad langsam leert. Spätabends zuhause angekommen, lasse ich mich glücklich und zufrieden aufs Sofa fallen. Noch ein bis zwei folgen meiner aktuellen Lieblingsserie anschauen und den Abend entspannt ausklingen lassen.
 

Schoko-Quinoa-Pops

Für unsere Runde Let’s cook together hat die liebe Ina von Whatinaloves.com nach dem perfekten TV-Snack gefragt. Der darf natürlich beim Seriengucken nicht fehlen! Wenn es ums Naschen geht, gehöre ich zweifelsohne zu #teamsüss! Chips und Salziges haben mich ehrlich gesagt noch nie so wirklich angemacht, dafür gehörten Schokolade und Gummibärchen lange Zeit zum Standardprogramm. Inzwischen schauen wir allerdings nach gesünderen Alternativen zu Chips, Gummibärchen, Schokolade und Co. Süßigkeiten bleiben natürlich Süßigkeiten, aber wenn man schon mal sündigt dann lieber mit reinerem Gewissen.
 

Schoko-Quinoa-Pops

In letzter Zeit können wir abends nicht genug von diesen leckeren Schoko-Quinoa-Pops bekommen! Sie bestehen aus gepufften Quinoa und Dinkel und schmecken einfach herrlich schokoladig. Außerdem sind sie ganz schnell zusammengerührt und können in bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden (wenn sie denn so lange überdauern ;-)). Hier geht’s zum Rezept:

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Galettes Bretonnes – Französische Buchweizen-Galettes

Galettes
Heute gibt es einen weiteren Rückblick in den Juni mit einem weiteren Gedankenspaziergang zurück nach Colmar. Das nahe gelegen Elsass ist nur einen Katzensprung entfernt und doch schaffen wir es leider viel zu selten über die Grenze nach Frankreich. Colmar, das süße kleine Städtchen hat es mir ganz besonders angetan – der verführerische Kleinstadt-Charme, die malerische Fassaden der alten Fachwerkhäuser, hübsch geschmückte und mit Blumen verzierte Fenster, einfach alles lädt hier zum Tagträumen ein. Zu meinem Geburtstag wollte ich diesem kleinen Herzensstädtchen unbedingt mal wieder einen Besuch abstatten und deshalb haben wir uns einen Tag Mini-Urlaub genommen und haben uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg gemacht.Colmar
Viel vorgenommen haben wir uns nicht, sondern haben uns ganz einfach durch die süßen engen Gässchen treiben lassen, sind durch Läden gebummelt und haben die Stadt bestaunt.
Etwas später am Nachmittag hat sich irgendwann ein kleiner Hunger gemeldet. Während der Himmel sich immer mehr zugezogen hat und urplötzlich ein kleines Sommergewitter runter kam, haben wir in einer engen Gasse Zuflucht in einem süßen kleinen Restaurant mit bedachter Terrasse gefunden und uns im Sommerregen ein leckeres Essen gegönnt. Wer im Elsass unterwegs ist muss natürlich den typischen Elsässer Flammkuchen ‚Tarte Flambée‘ kosten. Den gab’s dann auch für den Liebsten (mit Sauerkraut und Würstchen ‚German Style‘), während mich die Lust auf einen herrlich leckeren Buchweizen-Galette gepackt hat.

Galettes Bretonnes

Witzigerweise habe ich Galettes nicht in Frankreich, sondern zum allerersten Mal in Kopenhagen probiert und verbinde damit einen sehr lustigen Abend im ‚La Pétanque‘, einer sehr hyggeligen französischen Crêperie (O-ton von deren Webseite kopiert), verbracht haben.

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Sommer-Smoothiebowl mit kleinem Kirschenglück

Schon meine neue Seite Gedankenspaziergänge gesehen? Ab sofort gibt es hier mein kleines Sommerhygge auf dem Blog, unter dem ich das alltägliche Sommerglück zusammenfassen möchte. 
 
Um was geht’s kurz und in ein paar Worten zusammengefasst? Einfach mal den Sommer festhalten, ihn in vollen Zügen genießen, glücklich sein, die Nase in die Sonne strecken und die kleinen Dinge im Alltag genießen. Ich möchte mich selbst dazu motivieren, alltägliche Momente wertzuschätzen, zufrieden zu sein und das maximale Glück aus dem Sommer herauszukitzeln.
Wie du vielleicht weißt, dreht sich auf meinem Blog sehr vieles um die Erinnerungsküche. Gedankenspaziergänge in die Vergangenheit sind etwas wunderschönes und meine Rezepte lassen viele dieser Erinnerungen wiederaufleben und ein kleines bisschen nostalgisch werden. Doch immer öfters kommt das Gefühl auf, dass mir der Alltag nicht mehr viel Raum für Gedankenspaziergänge lässt. Man eilt eben so durch den Tag, rennt von Termin zu Termin, hat immer etwas zu erledigen und ist abends meistens müde und geschafft vom Tag. Die schönen Momente, das kleine Alltagsglück ist uns manchmal gar nicht so bewusst oder gerät schnell wieder in Vergessenheit. Es füllt sich manchmal so an, als ob die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt.
 
Ehe man sich versieht, ist ein halbes Jahr vorbei und der leise Verdacht schleicht sich ein, dass man irgendetwas verpasst hat oder eigentlich gar nicht so viel erlebt hat. Mit Hilfe von Sommerhygge und meiner Gedankenspaziergänge möchte ich das kleine Alltagsglück niederschreiben und am Ende des Sommers über die vielen tollen Momente und Glücksgefühle und die Magie des Sommers staunen können. Unser Glück versteckt sich direkt um die Ecke, ist greifbar und gar nicht so schwer aufzufinden – wir müssen lediglich unseren Blick dafür schärfen und achtsam durch den Tag gehen.     

Sommerliche Smoothiebowl

Da wir diesen Jahr einen richtig tollen Sommer erleben dürfen und ich mir während der letzen Tage vor Augen geführt habe, dass der Juni wunderschöne Momente mit sich brachte, gibt es in den nächsten Tagen ein paar Monats-Rückblicke. Ich hoffe, dass ich schon bald auch mit meinen Juli-Glücksmomenten aufholen werde, sodass ich mich um so mehr auf das Hier und Jetzt konzentrieren kann.
 
Anfang Juni war ich bei meinem Lieblingsmenschen und ihren zwei süßen Jungs zu Besuch. Wir haben den Tag im Schwimmbad verbracht, abends Pizza zusammen gemacht und sind nachdem die Jungs ins Bett verfrachtet wurden mit ein paar Gläsern Wein auf der Terrasse versumpft. Als wir im Schwimmbad los sind, ist ihr jüngster Krümel auf dem Weg zum Parkplatz schnurstracks vom Weg runter gehüpft und hat sich an die Zweige eines Kirschbaums gehängt. Dort haben wir eine große Handvoll Kirschen (oder ‚Perlen‘ wie der Krümel es nannte) gepflückt und haben uns auf den Heimweg gemacht. Ein perfekter Sommerglücksmoment: Die Haare noch Nass vom Wasser, den Duft von Sonnencreme und Chlor in der Nase und plötzlich stehen wir da unter einem großen Kirschbaum und ernten Kirschen. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal Kirschen ernten durfte!

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Nachgemacht: Beijinhos de côco e Brigadeiros – Portugiesische Kokos- und Schoko-Trüffelpralinen ganz ohne Industriezucker

Beijinhos e brigadeiros
* Werbung ohne Auftrag (Buchempfehlung)
Welches ist derzeit dein liebstes Kochbuch?
 
Heute will ich dir eines meiner aktuellen Kochbuch-Lieblinge vorstellen: Eat Better Not Less – Around the world, das mich unter anderem wegen der tollen brasilianischen Rezepte begeistert hat, die die Schweizerin Nadia Damaso auf eine individuelle und gesündere Art und Weise interpretiert. Ihr Buch fasst Geschichten und Rezepte zusammen, die sie während eines 9-wöchigen Trips durch Länder wie Brasilien, Peru, Guatemala, Puerto Rico, Indien, Israel, Marokko, Japan, Vietnam, Kambodscha und Thailand gesammelt hat. Bereits beim ersten Durchblättern war ich vom tollen Design des Buches, den wunderschönen stimmungsvollen Bildern und wegen der leckeren Rezepte begeistert und mir war sofort klar, dass dieses Buch unbedingt meine Kochbuchsammlung schmücken muss! Der perfekte Küchenschatz für meine Fernwehküche!
 
Beijinhos e brigadeiros
 
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Kochbücher liebe? Mindestens einmal im Monat, verschanze ich mich an unserem Küchentisch mit einer großen Tasse Kaffee hinter einem Stapel Kochbücher und -zeitschriften und blättere mit Wonne durch die schön gestalteten Seiten – immer auf der Suche nach neuen Rezepten, die es noch auszuprobieren gilt oder einfach um die tollen Bildchen anzusehen. Es ist zu einem festen Ritual geworden, das sich im Laufe der Zeit etabliert hat. Um so mehr Bücher da sind, um so größer ist der Spaß und natürlich auch die Auswahl!
 

Buchempfehlung

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Zuckerfreies Hefeglück: Zitroniger Hefezopf

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Hin und wieder kommt es vor, dass ich freudetanzend durch meine Fernwehküche hüpfe. Wenn zum Beispiel etwas nachgekocht oder -gebacken wurde, das genauso und nicht anders wie in der Erinnerung schmeckt. Oder wenn ein besonders anspruchsvolles Rezept gelingt. Im Juni gab es für mich einen ganz besonders tollen Anlass um aufgeregt durch die Küche zu hüpfen. Der KitchenAid Cook Processor, den ich beim Bürger Maultaschen-Gewinnspiel auf Puppenzimmers Blog gewonnen habe, kam in meiner Fernwehküche an. Erst einmal musste die Küche umgeräumt werden um Platz für das gute Stück zu schaffen. Nach einer Runde Konfetti, das sich in der ganzen Wohnung verteilt hat, wurden alle Teile ausgepackt, die Bedienanleitung studiert und die KitchenAid Kochbuch App installiert. Am darauf folgenden Wochenende durfte das Maschinchen direkt ausprobiert werden. Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf etwas gefreut!

Zitroniger Hefezopf

Ehrlich gesagt träume ich schon seit einer ganzen Weile von einem Prep’n’Cook-Gerät. Nach meiner Zuckerfrei-Challenge Anfang des Jahres  habe ich immer häufiger Rezepte entdeckt, die einen leistungsstarken Mixer voraussetzen. Doch leider kosten die Geräte eben auch eine kleine Stange Geld. Um so glücklicher und dankbarer bin ich, dass ich den KitchenAid Artisan Cook Processor in Empfang nehmen durfte. Ein Küchen-Allrounder der einfach alles kann: Schneiden, schmoren, kochen, dämpfen, mixen und kneten. Yay! 
 
Auch der Liebste war hellauf begeistert und hatte große Freude beim auspacken und auskundschaften der neuen Wundermaschine! Er ist zwar noch ein bisschen skeptisch, was das Kochen und Braten im Cook Processor betrifft, aber ich bin mir sicher, dass diese sich schnell legen wird, wenn er denn dann mal selbst ans Werk geht. Bis jetzt haben alle Koch- bzw. Backresultate, die mit dem Cook Processor zubereitet wurden auf jeden Fall überzeugt! 

Zitroniger Hefezopf

Vor allem war ich auf den ‘perfekten Hefeteig‘ neugierig, der im Kochbuch angepriesen wurde. Ein Rezept für einen Hefezopf gabs auch direkt in der Kochbuch-App, allerdings wollte ich lieber einen zuckerfreien Hefezopf backen und so habe ich das Rezept kurzerhand etwas abgewandelt und meine (Industrie-)zuckerfreie Version daraus gemacht.

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Johannisbeer-Hirse mit gesundem Bananeneis

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Kleines Sonntagsglück: Bei den herrlich sommerlichen Temperaturen, darf gerne etwas Abkühlung her. Wer kann da schon ‚Nein‘ zu Eis sagen? Zum Glück gibt es Nicecream – die gesunde und zuckerfreie Alternative zu Eis und die gönnen wir uns auch gerne und ohne schlechtes Gewissen zum Frühstück! 
 

Johannisbeer-Hirse-mit Nicecream

Nach der Spargel- und Erdbeerzeit, geht es jetzt endlich wieder mit der Träuble-Zeit weiter. Beerige Abwechslung ist immer willkommen und nachdem ich letzte Woche ein großes Schälchen Johannisbeeren ergattert habe, habe ich mich riesig darauf gefreut ein bisschen mit den säuerlichen Beeren herumzuexperimentieren. 
Johannisbeeren, lassen mich gerne an meine liebe Oma zurückdenken, mit der ich früher durch den Garten gestreift bin und ihr fleißig bei der Johannisbeerenernte mithelfen durfte. Nachdem einige Eimer an Beeren gefüllt wurden, gab es im Anschluss Träuble-Kuchen direkt vom Ofen auf den Teller ❤
Leider war die Woche über kaum Zeit zum backen, deshalb musste ich mir andere Verzehrmöglichkeiten überlegen. Nachdem die Temperaturen wieder das Thermometer hochgeklettert sind und in unserer Dachgeschosswohnung vor allem am Morgen die Sonne reinknallt, mussste eine kleine Abkühlung für das Frühstück her.
Wer mich kennt weiß, dass ich Hirse über alles liebe! Warum also nicht einmal mit etwas Nicecream kombinieren? Entstanden ist ein leckeres Glas Johannisbeer-Hirse mit Bananeneis. Die leicht säuerlichem Beeren harmonieren wunderbar mit dem cremig-süßen Bananeneis und das Rezept ist kinderleicht nachzumachen.

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Bolinhos de côco caseiros – Portugiesische Kokosbällchen

Es ist mal wieder an der Zeit für einen Ausflug in meine Erinnerungsküche und für eine kleine Ausnahme vom Zuckerfasten. Am Wochenende bin ich über das Rezept für die Bolinhos de côco caseiros (ausgesprochen ‚bolinjusch de koko caseirosch‘) gestolpert, das mir eine ganz lieben Portugiesenmama gegeben hat. Die Kokosbällchen zählen zu den traditionellen portugiesischen Süßigkeiten und bestehen hauptsächlich aus Zucker und Kokosraspeln. Perfekt für all die Zuckerschnütchen unter euch ;-)
 
Kokosbällchen
 
Ich habe während meiner Zeit in Portugal so viele liebe Menschen kennengelernt, die uns herzlich und aufgeschlossen zu sich nach Hause eingeladen haben, wo sie uns in geselliger Runde stolz über ihre Kultur uns Sitten erzählten. Da nur wenige meiner Freunde zu dem Zeitpunkt eine eigene Wohnung hatten, war es üblich, dass bei solchen Einladungen die gesamte Familie anwesend war. War die Wohnung noch so klein, irgendwie wurden immer alle untergebracht. Zum Essen wurde dann der Küchentisch ausgezogen, Sitzgelegenheiten organisiert und am Ende fand man sich zwischen dem portugiesischen Herr des Hauses, dem Bruder oder der Schwester eingequetscht am Tisch wieder und die Portugiesenmama hat großzügig die portugiesische Speise auf den Tellern verteilt und die dezente Bitte ’nicht so viel‘ oder ’nur eine kleine Portion bitte‘ geflissentlich überhört. ‚Ein Löffel geht noch, du siehst aus, als ob du hunger hast!‘.
 
Kokosbällchen

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Dip it – Avocado-Kräuter-Dip und Chia-Cracker

Avocado Dip mit Chia-Crackern
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Puuuh, nach einer Woche im Foodkoma freue ich mich wieder auf eine leichte Sommerküche. Im Laufe der letzten Woche wurde so viel geschlemmt und gefuttert, ich habe mich fast wie im Urlaub gefühlt. Geburtstagsfeierei, ein Ausflug nach Colmar und ein kurzer Trip nach Kopenhagen. Alles in allem eine ereignisreiche und sehr schöne Woche.
 

Chia-Cracker und Avocado-Kräuter-Dipa

Letzten Sonntag hat mich der Liebste einen geschlagenen Nachmittag aus der Küche verbannt und mich zu meinem Geburtstag am Tag darauf mit einer Erdbeer-Biskuitrolle überrascht. Ich war schwer beeindruckt, denn bis dato wusste ich nicht, dass der Mann auch backen kann (kochen ja, aber backen?). Ich bin sehr stolz auf ihn und habe ihn zum Biskuitrollen-Meister des Hauses ernannt!
Alles in allem haben wir einen sehr gemütlichen Tag verbracht. Zum Frühstück gab es Pancakes und Biskuitrolle (genau so habe ich mir Erwachsen sein vorgestellt). Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind nach Colmar gefahren – ein süßes kleines Städtchen mit wunderschönen Fachwerkhäusern, einer malerischen Altstadt und ganz viel Charme. Nicht ohne Grund wird es als die Stadt der Genießer bezeichnet. Das Städtchen, das sich direkt an der Elsässer Weinstraße befindet ist vor allem für seine ausgezeichneten Weine bekannt. Schlendert man durch die Straßen und kleine Gässchen kommt man jedoch auch an allerhand Leckereien vorbei und es fällt einem schwer nicht zu widerstehen. Wir sind ganz gemütlich durch die Straßen und Läden gebummelt, haben uns treiben lassen, hausgemachtes Eis genossen, uns mit Macarones eingedeckt und zum Abschluss des Tages waren wir in einem kleinen Restaurant essen. Für mich gab es einen mit Kartoffel und Speck gefüllten Galette und für den Mann typisch elsässischen Flammkuchen. So lässt es sich leben!
Wieder zurück zu Hause wurde für die lieben Kollegen im Büro zum Ausgleich zuckerfreie Süßkartoffel-Brownies mit Nüssen und Erdnussbutterglasur gebacken. Gegen Ende der Woche ging es geschäftlich weiter nach Kopenhagen und auch hier wurde gut gegessen und viel genascht. Das Frühstück im Büro am Freitag war das große Food-Highlight unseres Trips mit frischen Croissants, einer tollen Auswahl an dänischem Plunder- und Hefeteiggebäck und selbst gemachten French Toasts – einmal in den 7. Frühstückshimmel bitte und zurück! Am Abend ging es weiter zur Sommerparty, bei der wir in einer Petanque Bar einen lustigen Abend bei Spiel, Cocktails und leckeren Burgern verbracht haben.  
 

Avocado-Kräuter-Dip

 
Doch so schön die Woche auch war, jetzt bin ich ein bisschen froh eine kleine Futterpause einlegen zu können und ziehe schnelle und leichte Gerichte, die ohne großen Aufwand zubereitet sind und einfach lecker schmecken vor. Aus diesem Grund kam mir das Thema ‚Dip it – zeige mir dein Lieblingsdip‘ der neuen Runde Let’s cook together ganz gelegen.

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Sommerliches Quinoa Taboulé

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Es gibt nichts schöneres als an einem Samstag morgen gemütlich über den Markt zu bummeln und sich mit Leckereien für das Wochenende einzudecken. Wir haben nicht nur das Glück den Wiehremer Bauernmarkt direkt vor der Haustür zu haben, auch der Münstermarkt ist nur ein paar Gehminuten von unserem Zuhause entfernt. Letzten Samstag hatte ich seit langem einmal wieder Zeit für einen gemütlichen Bummel durch die Innenstadt und der Abstecher zum Münstermarkt stand dabei ganz oben auf meiner Liste. 

Marktliebe

Ich liebe es, durch die ca. 65 Stände zu streifen, die wunderschönen Blumensträuße zu bewundern, die die Händler im Angebot haben, frisches Bauernbrot zu kaufen und mich mit einem Schälchen Kirschen oder Beeren einzudecken. Dieses Mal wurde auch Halt an einem der Kräuterstände gemacht, die ein riesengroßes Angebot an tollen Kräutertöpchen hat. Mit einem Töpfchen glatter Petersilie, Zitronenthymian und Erdbeerminze ging es dann wieder nach Hause und wie es der Zufall so will, lief in der Foodblogliebe-Community gerade eine Kräuter-Challenge, bei der ich mich spontan entschlossen habe mitzumachen.  
 

Quinoa Taboulé

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Spargel-Lachs-Fladenbrote

#Heimatliebe | 13. Juni 2018 | By

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In letzter Zeit, habe ich mir ein paar Gedanken zu meinem Blog gemacht und mir durch den Kopf gehen lassen für was meine ‚Fernwehküche‘ denn so alles steht. Angefangen hat alles mit der Idee über die portugiesische Küche zu bloggen. Dann kam ganz ungeplant die lustige Kochrunde #Letscooktogether, die von der lieben Ina organisiert wird hinzu, bei der jeden Monat zu einem bestimmten Thema gekocht oder gebacken wird. Anfang des Jahres habe ich mich mit der 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge auseinander gesetzt. Eine Erfahrung, die mir vor Augen geführt hat, wie stark wir eigentlich vom täglichen Zuckerkonsum beeinflusst werden und wie positiv sich der Verzicht auf Industriezucker auf das eigene Wohlbefinden auswirken kann. Der Zuckerdetox hat mir so gutgetan, dass ich mich dazu entschlossen habe auch langfristig auf den Konsum von Industriezucker weitestgehend zu verzichten. Wenn ich mir heute meinen Blog anschaue, ist eine bunte Mischung an Themen und Rezepten entstanden und ich muss ein bisschen darüber schmunzeln, wie sich mein neues Herzensprojekt in so kurzer Zeit entwickelt hat. Dazu kommen noch ganz viele neue Ideen, die ich in Zukunft realisieren möchte. 
Es kommt gerade immer wieder das Gefühl auf, dass es an der Zeit ist meine ‚Fernwehküche‘ neu zu definieren. Wer den Begriff ‚Fernwehküche‘ liest denkt vielleicht erst einmal an eine kulinarische Reise um die Welt – Gerichte aus fernen Ländern, exotische Aromen und Gewürze. In erster Linie habe ich das Fernweh stets auf meine Sehnsucht und Liebe zu Portugal bezogen. Mittlerweile gewinnt mein Claim ‚Recordar é reviver‘, also ‚Erinnern ist Beleben‘ eine immer größere Bedeutung für mich. Das trifft sowohl auf die Rezepte zu, die ich ganz bald noch ausprobieren möchte aber auch auf das nächste Herzensprojekt, dem ich mich gerade vermehrt offline widme – ein von Hand gestaltetes Familienrezeptebuch.  

Fernweh.
Wikipedia sagt dazu: „Fernweh beschreibt die menschliche Sehnsucht, vertraute Verhältnisse zu verlassen und sich die weite Welt zu erschließen.“

Be happy

Vertraute Verhältnisse zu verlassen und an neue Orte aufzubrechen, das habe ich schon einige Male getan. Ich habe es zwar nicht ganz so weit in die Ferne geschafft, bin nie wirklich über Europa hinausgekommen, habe aber dennoch neue Städte und Länder erschlossen, denen ich ein kleines Stück meines Herzens geschenkt habe. Um es mit meinem Lieblingszitat von Pascal Mercier auszudrücken:

“We leave something of ourselves behind when we leave a place, we stay there, even though we go away. And there are things in us that we can find again only by going back there.”

Durch meine Fernwehküche hole ich mir ein bisschen von der Vertrautheit jener Orte zurück und lasse durch die kulinarische Erfahrung einen Teil dessen, was ich dort gelassen habe wieder im Alltag aufleben. Die Reise durch meine Fernwehküche bringt mich jenen Orten und glücklichen Erinnerungen ein bisschen näher. Somit steht das Fernweh in ‚Fernwehküche‘ viel mehr für die Liebe, Sehnsucht und Erinnerung zu jenen Orten, zu denen ich einen ganz persönlichen Bezug habe als für die Sehnsucht nach dem Weiten.

Fernwehküche.
Gedankenspaziergänge zu jenen Orten, denen ich einen Teil meines Herzens geschenkt habe und zu denen ich zurückfinde, in dem ich durch kleine kulinarische Ausflüge den Moment in meine Küche hole und wieder aufleben lasse.

Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen eine neue Kategorie in meinen Blog aufzunehmen: Heimatliebe. Die Heimatliebe steht für Leckeres aus der nicht allzu weit entfernten Heimat, für Kindheitserinnerungen an Mamas oder Omas Küche, für das regionale Küchenglück. Im wörtlichen Sinne steht Heimat bzw. Heimweh im direkten Gegensatz zum Fernweh, das ist mir bewusst. Wenn wir jedoch zu der oben ausgeführten Definition zurück gehen, dann fügt sich die Kategorie doch ganz wunderbar in das Thema meines Blogs ein, findest du nicht auch?  
 

SpargelLachsFladenMitQuinoaTaboule

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Vanille-Hirse-Porridge mit frischen Erdbeeren

Kleines Frühstücksglück – Die letzten Tage ist es hier auf dem Blog ein bisschen ruhiger gewesen, dabei wartet doch das super leckere Vanille-Hirse-Porridge mit frischen Erdbeeren bereits sehnsüchtig darauf endlich auf den Blog zu hüpfen. In meiner Fernwehküche ist gerade echt was los. Es wird viel herumexperimentiert, neue Rezepte ausprobiert, gekocht, gebacken, verfeinert, fotografiert, gepostet. Es mach einfach Spaß und tut unheimlich gut, mir jeden Tag ein kleines bisschen Zeit für die Dinge zu nehmen, die mir am Herzen liegen. Ich muss ganz ehrlich sagen, das habe ich leider im vergangenen Jahr viel zu sehr vernachlässigt.  
Dabei ist es so wichtig, dass wir uns nicht vom Alltag dirigieren lassen und uns kleine Zeitfenster schaffen, um unseren Herzensprojekten nachzugehen. Weniger Stress, weniger Hektik und Zeitdruck. Einfach mal das Gefühl abschütteln, dass man eigentlich nur noch durch den Tag hetzt und keine Zeit für nichts hat. Mehr Gelassenheit und Ruhe im Alltag. Aufmerksam durch den Tag gehen und wieder die kleinen Dinge schätzen lernen. Das ist es, was für mich derzeit das kleine Alltagsglück ausmacht.
 

Erdbeer-Hirse-Porrdige

Derzeit genieße ich es einfach, mir morgens wieder Zeit dafür zu nehmen ein leckeres Frühstück zu zaubern. Ich mag die Vorstellung, mich gemütlich an meinen Küchentisch setzen zu können, in ein paar Zeitschriften oder durch Blogs zu stöbern und etwas entschleunigt in den Tag zu starten. Oft kommt es aber dann gar nicht dazu und es endet damit, dass ich spontan meine Kamera schnappe und munter darauf losknippse. Dabei verbasele ich regelmäßig die Zeit und hetzte dann doch wieder ins Büro. Aber das ist okay. Immerhin war schon ein bisschen Zeit für Spontanität und Kreativität und es hat mir Freude bereitet.  
Heute morgen hatte ich tatsächlich noch ein bisschen Zeit für ein gemütliches Frühstück (am Küchentisch, ohne Kamera (!)) und dabei bin ich über einen sehr schönen Spruch auf Pinterest gestoßen, der mich kurz innehalten und reflektieren lassen hat. Kennst du das, wenn du etwas liest und dich die Zeilen direkt ins Herz treffen? So ging es mir ein bisschen, als ich das hier gelesen habe:

Das Glück besteht darin Neues zu entdecken, zu hoffen und seinem Herzen zu folgen, egal wo es uns hinführt. Diese Worte wurden schon so oft gesagt, gelesen und weitergegeben. Doch es liegt an uns diesen Worten auch Bedeutung zu geben. Ich habe erkannt, dass unser Alltag so viele Möglichkeiten bietet Neues zu entdecken und das jeder Tag eine Chance bietet, das kleine Glück darin zu finden. 
 

Erdbeer-Vanille-Porridge

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Quadrados de Leite com Morangos – Erdbeerige Milchschnittchen nach Portugiesenart

Es geht weiter mit dem kleinen Erdbeerglück. Wer meinem Instagram-Account folgt, hat bereits mitbekommen, dass sich diese Woche in meiner Fernwehküche alles um die Erdbeere dreht. Für das sommerliche Wochenende habe ich ein neues Portugiesenrezept für dich: leckere und erdbeerige portugiesische Milchschnittchen. Der kleine Leckerbissen hat eine puddingartige Konsistenz und erinnert ein bisschen an portugiesische Queijadas. Das ursprüngliche Rezept habe ich durch eine handvoll Erdbeeren ergänzt, wodurch ein wunderbares Erdbeerträumchen entstanden ist, das perfekt in die Erdbeersaison passt.
 
Erdbeer-Milchschnitten
 
Erdbeere, auf portugiesisch Morango, übersetzt war eines der ersten Worte, die ich auf Portugiesisch gelernt habe. Es war der erste Abend, den ich mit meinem neuen WG-Mitbewohner (ein Ungar) nach meiner Ankunft im kleinen Paio Pires verbracht habe und wir haben uns damals über unser Portugiesen-Wissen ausgetauscht. Der Ungar war felsenfest davon überzeugt, dass die Portugiesen einen portugiesischen Abklatsch der Serie ‚Friends‘ ausstrahlen. Erst mal wurde gegoogelt, darüber sind wir dann bei der Serie ‚Morangos com Açucar‘, also ‚Erdbeeren mit Zucker‘ hängen geblieben. Mal davon abgesehen, dass sich die Serie auch um eine befreundete Gruppe handelte, hatten die Serienformate jedoch nichts gemein (ich sitze gerade schmunzelnd vor meinem Rechner, während ich diese Zeilen hier tippe).
 
Erdbeer-Milchschnitten

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FroYo Erdbeer-Kokos-Riegel mit Erdbeer-Chia-Swirl

*enthält Werbung da Verlinkung auf Blogger-Community
Kleines Erdbeerglück: Letzte Woche lief die #erdbeerbloggerliebe Challenge der Foodblogliebe Community und da war ich natürlich sofort am Start. Es gab unglaublich viele tolle Beiträge und ich war von den ganzen Erdbeerrezepten total begeistert. Am Sonntag bin ich dann fast vor Glück geplatzt, als ich gesehen habe, dass meine Frozen Yoghurt (kurz FroYo) Erdbeer-Riegel es unter die 10 Favoriten zur Abstimmung geschafft haben. 
 

Joghurt-Eis Riegel

Das Rezept für die FroYo-Riegel ist wirklich simpel und kam richtig gut an! Kein Wunder, wenn Erdbeere Kokos küsst, dann kann es eigentlich nur gut werden! Ich liebe die Kombination der süßen Frucht vermischt mit dem sommerlichen Geschmack von Kokosnuss. 
Es soll jedoch auch Leute geben, die Kokos nicht abkönnen (echt jetzt?). Für euch habe ich auch eine gute Nachricht: Die FroYo-Riegel funktionieren auch ganz wunderbar mit anderen Joghurt-Sorten. Ganz egal, ob lieber zuckerfrei, gesüßt, mit Naturjoghurt, griechischem Joghurt oder irgendeiner x-beliebigen Joghurtsorte – Frozen Yoghurt ist einfach klasse. Das fand ich schon früher, als ich ihn in Form von Fruchtzwerge-Eis verzehrt habe. Für lange Zeit, ist der FroYo dann wieder bei mir in Vergessenheit geraten, bis ich ihn durch meine #40 Tage Zuckerfrei Challenge wieder entdecken dufte.  
 

Joghurt-Eis Riegel

Seither gibt es immer einen kleine FroYo-Bites Vorrat im Tiefkühlfach und muss natürlich auch in meine Sammlung der zuckerfreien Rezeptlieblinge aufgenommen werden.

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A Muffin a day: Gesunde Erdbeer-Erdmandel-Muffins mit Kokosstreusel

*enthält Werbung da Verlinkung auf andere Blogger

Die Mai-Runde #Let’s cook together steht an und die liebe Ina von @whatinaloves.com hat für diesen Monat das Thema ‚A Muffin a day‘ für uns ausgesucht.  
 

Erdbeer-Erdmandel-Muffins mit Kokosstreusel

Kannst du dich noch daran erinnern, wann du deinen allerersten Muffin gegessen hast? Ich erinnere mich noch sehr gut daran. Uns hat damals meine liebe Oma auf den Muffin gebracht. Nachdem ihre liebste Freundin vor vielen Jahren nach Kanada ausgewandert ist, hat meine Omi ihr Geld zusammengespart, einen Englisch-Crashkurs belegt und ist mit ein paar Freundinnen für einige Wochen zu ihr rüber geflogen. Dort haben sie eine wunderschöne Rundreise durch das Land gemacht, Freunde und Bekannte besucht und viele tolle Erinnerungen gesammelt, die sie heute noch gerne mit uns teilt. Dann ging es mit einem Koffer voller Souvenirs für uns gefüllt wieder zurück nach Hause und darunter befand sich unter anderem ein Muffins-Backbuch mit Cups-Messbecher.  
 

Erdbeer-Erdmandel-Muffins mit Kokosstreusel

Ihre lebhaften Erzählungen und Beschreibungen ihrer kulinarischen Erlebnisse in Kanada hat die ganze Familie neugierig gemacht und da meine Mama genau so backverliebt ist wie ich (der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm) hat es natürlich nicht lange gedauert, bis die ersten Muffins bei uns zu Hause ausprobiert wurden. Ich weiß noch genau, dass die ersten Backexperimente von einem gewissen Maß an Verzweiflung begleitet wurden, da wir damals mit den Cups-Einheiten so gar nicht klar kamen, aber das Ergebnis hat sich dennoch sehen lassen und hat die ganze Familie von Muffins begeistern lassen!

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