Frühstücksglück im Herbst: Schokoladiges Kürbisporridge mit gebratenen Pumpkin Spiced Bananen

Kürbisporridge
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Am Mittwoch war World Porridge Day und der wird in meiner Fernwehküche mit kleiner Verspätung und diesem schokoladigen Kürbisporridge mit gebratenen Pumpkin Spiced Babybananen nachgefeiert. Nach dem ganzen Apfelglück während der letzten Wochen, wird es Zeit für ein bisschen Abwechslung und daher freue ich mich jetzt ganz besonders auf Herbstgemüse und leckeres Comfortfood. Ganz besonders Kürbis, hach, der versetzt mich immer wieder aufs neue in Futterlaune. Aus diesem Grund steht aktuell auch stets ein Gläschen Kürbispüree im Kühlschrank bereit, mit dem sich so tolle Sachen wie dieses feine Kürbisporridge zaubern lassen. 
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Kürbisporridge

Witzigerweise bin ich vor einigen Tagen über meine Herbst Bucket Liste aus dem letzten Jahr gestolpert. Ganz oben stand ‚Ganz viel Pumpkin Spice Latte’s genießen‘ drauf – oh jaa wer liebt ihn nicht, den leckeren Pumpkin Spice Latte von Starbucks? Diesen Herbst tendiere ich allerdings dazu, den Starbucks Latte von meiner Liste zu streichen, denn der Zuckerschock der das leicht überteuerte Getränk mit sich bringt muss nicht! Da greife ich lieber auf zuckerfreie Alternativen zurück und verwende eine Pumpkin Spice Gewürzmischung anstelle von Pumpkin Spiced Zuckersirup. Zum Glück kann man die Gewürzmischung relativ leicht selber herstellen und mittlerweile ist diese auch in vielen Onlineshops erhältlich. Zurück zum Porridge: Ein Glück ist Porridge so schön vielseitig und wird nie langweilig. Wenn ihr auch süße Rezepte mit Kürbis liebt, dann ist dieses Kürbis-Porridge ist ein absolutes Muss für euch Kürbisschleckermäuler.

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Heimatliebling: Apfel – Curry – Suppe mit regionalen Äpfeln zubereitet

Apfel-Curry-Suppe

#Heimatliebe | 5. Oktober 2018 | By

Das Apfelglück geht weiter! Unsere selbst geernteten Äpfel nehmen langsam aber stetig ab und ich freue mich, dass wir aktuell so viele leckere Apfel-Rezepte nachkochen und ausprobieren können. Heute will ich euch einen weiteren Apfel-Rezepteliebling vorstellen: eine Apfel-Curry-Suppe nach Familienrezept – fruchtig-würzig und richtig lecker! 
 
Apfel-Curry-Suppe
 
Tatsächlich ging es mit dem Apfelglück für uns dieses Jahr bereits im Sommer los. Ende Juli wurden wir bei meiner Oma, die 3 kleine Apfelbäume im Garten stehen hat, mit einer Ladung Sommeräpfel beschenkt. Daraus wurde dieses leckere Apfel-Curry-Süppchen gezaubert. Für die Sommeredition gab es die Apfel-Curry-Suppe mit Kokosmilch, Garnelen, Minze und Kokoschips als Topping. Für den Herbst erfreuen wir uns an einer Version mit Hähnchenbruststreifen und Sahne anstelle von Kokosmilch. Nach der großen Apfelernte wurde gleich noch mal eine große Portion auf Vorrat gekocht – eine super Möglichkeit eine weitere Ladung Äpfel zu verarbeiten.
 
Apfel-Curry-Suppe
 
Suppen sind einfach super. Sie sind praktisch, abwechslungsreich und schmackhaft. Ganz egal ob würzig, deftig, fruchtig, scharf oder cremig – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Darüber hinaus sind sie einfach zubereitet, schnell serviert und lassen sich super einfrieren. Vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit, gibt es nichts Schöneres als eine herzhafte Suppe, die das Herz und den Magen wärmt. Wenn dann auch noch heimisches Obst auf orientalische Gewürze treffen und sich in einer Cremesuppe vereinen, dann ist das Suppenglück perfekt.

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Apfelglück hoch zehn: Apfelbrot mit frischen Feigen, lecker und gesund

Apfelbrot
 
Hallo ihr Lieben! Ich habe euch heute ein leckeres Apfelbrot mitgebracht. Nach unserer großen Apfelernte, von der ich in meinem letzten Beitrag erzählt habe, habe ich fleißig Rezepte gesammelt, um den großen Apfelberg so schnell wie möglich schrumpfen zu lassen und das kleine Apfelglück für die nächsten Wochen sicher aufzubewahren. Da die Äpfel direkt von der Obstwiese kommen und Hundertprozent naturbelassen sind, war ich ein bisschen besorgt, wie lange die Äpfel sich wohl bei richtiger Halterung lagern lassen. Ein paar Wochen gehen schon, aber jeden Tag kiloweise Äpfel zu futtern ist nun auch nicht wirklich eine Option! Deshalb wurde fleißig der Kochlöffel geschwungen und neben Apfelmus und Apfel-Feigen-Marmelade dieses schmackhafte Apfelbrot gebacken, das sich super einfrieren und auf Vorrat halten lässt.  
 
Apfelbrot
 
Ich mag den Herbst. Schmuddelwettertage sind mir genau so sehr willkommen wie goldene Herbsttage. Zugegeben, nach diesem Mega-Sommer muss man sich erst wieder ein bisschen an die kalten Temperaturen gewöhnen, doch wenn mir dann die kühle Herbstluft um die Nase weht, ich mich in meinen neuen Lieblingsschal einmummeln kann während ich gleichzeitig die Nase in die Sonne halte um die warmen Sonnenstrahlen auf dem Gesicht zu spüren, dann ist die Herbstglückseligkeit eigentlich perfekt.
 
Apfelbrot
 
An solchen Tagen streife ich hin und wieder gerne über den Wochenmarkt, erfreue mich an der Farbenpracht von Herbstgemüse, -blumen und Co. und schaue, was die lokalen Anbieter an leckeren Neuigkeiten an ihren Ständen anzubieten haben. Letztes Jahr habe ich bei einem dieser Marktbummel zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Apfelbrot gemacht.  

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Heimatglück: Apfel-Feigen-Marmelade mit Tonkabohne

Apfel-Feigen-Marmelade

#Heimatliebe | 22. September 2018 | By

Im September beginnt offiziell die Apfelernte-Zeit und deshalb wird meine Fernwehküche euch über die kommenden Wochen mit ganz viel Apfelliebe beglücken. Grund hierfür sind zwei große, voll gefüllte Obstkkisten voller Äpfel, die während der letzten beiden Wochen verarbeitet wurden bzw. während der kommenden Tage noch fleißig aufgebraucht werden müssen. Zum Auftakt unseres Urlaubs ging es für einen Tag aufs Land nachdem mein lieber Arbeitskollege uns dazu eingeladen hatte, bei der Ernte seiner Streuobstwiese behilflich zu sein. 
 
Apfelernte
 
An einem wunderschönen spätsommerlichen Nachmittag haben wir haufenweise Äpfel von den Ästen geschüttelt und aufgesammelt,  diese in große Säcke abgepackt und für den Eigenbedarf ein paar Körbchen gefüllt. Am späten Nachmittag ging es mit zwei großen Kisten voll gefüllt mit Äpfel verschiedenster Sorten, einer Tüte Zwetschgen und Mirabellen wieder zurück nach Hause. Ein paar Tage später gab es noch vier 5l-Kanister Apfelsaft, der aus den geernteten Äpfeln zubereitet wurde.
 
Apfelernte

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Gesundes Schokoglück: Kakao-Porridge mit Banane, Blaubeeren und Schokosoße

Schoko-Porridge mit Banane und Heidelbeeren und zuckerfreier Schokosoße
Guten Morgen ihr Lieben! Wenn es morgens richtig kühl ist, dann ist ein wärmendes Porridge genau das richtige Frühstück für einen guten Start in den Tag. Extra schokoladig und dennoch gesund und zuckerfrei – mit meinem Kakao-Hirse-Porrdige mit der extra Portion Schokoglück kannst du gut gelaunt in den Tag starten und es dir richtig gut gehen lassen!
 
Schoko-Porridge mit Banane und Heidelbeeren und zuckerfreier Schokosoße
 
Die Zubereitung eines leckeren und ausgewogenen Frühstücks gehört inzwischen zu meiner Morgenroutine. Ich habe oft das Gefühl durch den Tag zu hetzen und gerade deshalb genieße ich es um so mehr, wenn ich morgens in aller Ruhe ein reichhaltiges Frühstück zubereiten kann. Dabei werden regelmäßig neue Frühstückslieblinge ausprobiert und fröhlich und munter leckeres Obst geschnippelt, das dann in einen leckeren Smoothie oder als Topping auf mein Lieblingsporridge wandern darf.

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Sopa Alentejana – die herzhafte Hirtensuppe aus dem Alentejo

Sopa Alentejana

#Portugiesisch, Suppen | 13. September 2018 | By

Hallo Herbst! Trotz der wundervollen Spätsommertage, die wir die letzten Tage noch erleben durften, wird es nun doch langsam Zeit sich vom Sommer zu verabschieden und den Herbst zu begrüßen. Die kühle Luft am Morgen, die uns rosige Wangen beschert, die fallenden Blätter, die sich in einer bunten Farbenpracht vor uns ausbreiten, warme Wollsocken und Kuschelpullover in die wir uns einmümmeln können und es uns mit einer Tasse Tee, einem guten Buch oder der Lieblingsserie bei Schmuddelwetter endlich wieder auf dem Sofa bequem machen können. Das sind nur ein paar Gründe dafür den Herbst zu Lieben!
 
Sopa Alentejana
 
Außerdem ist der Herbst die perfekte Jahreszeit für herzhaftes Soulfood: wärmende Suppen und Eintöpfe, selbst gebackenes Brot, deftige Aufläufe, die ganz große Kürbisliebe, heiße Maronen vom Wochenmarkt und ganz viel Apfelglück! Den Auftakt in meiner Fernwehküche macht heute diese leckere portugiesische Tomatensuppe, die aus der südlichen Region Alentejo stammt. Die Sopa Alentejana (ausgesprochen: Sopa Alentäschana) galt früher als arme Leute Essen und wurde angeblich von den Hirten, die bei Tagesanbruch zu den Weidenplätzen aufbrachen geschaffen. Mit einem Korkbehälter mit heißem Wasser im Gepäck gaben die Hirten alles in das Wasser, was sie als Zutaten bei sich trugen: trockenes Brot vom Vortag, Olivenöl, Tomaten, Knoblauch, Ei und frischer Koriander.   
 
Sopa Alentejana

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Queijadinhas de Limão – Portugiesische Zitronentörtchen

Portugiesische Zitronen-Puddingtörtchen

#Portugiesisch, Süßes | 4. September 2018 | By

Hallo September! Der Herbst klopft langsam an die Türe, doch so richtig möchte ich mich noch nicht vom Sommer verabschieden. Deshalb weht noch einmal eine ordentliche Prise Zitrone durch meine Fernwehküche. Die Sommerfrucht kam diesen Sommer leider viel zu kurz, das muss unbedingt noch nachgeholt werden! Da musste ich sofort an die leckeren Queijadinhas de Limão denken, die euch heute mitgebracht habe. Fruchtig, süß und lecker ist die perfekte Beschreibung für die zitronigen Puddingtörtchen aus Portugal.  
 
Portugiesische Zitronen-Puddingtörtchen
 
Hin und wieder sehe ich den großen Zitronenbaum vor mir, der im Garten unserer Nachbarn stand und dessen Äste prall mit gelb leuchtenden Zitronen gefüllt waren. Damals habe ich mich oft gefragt, was man nur mit so vielen Zitronen anfangen soll. Heute wüsste ich es! Ich würde fleißig Zitronelimo und Lemon Curd zubereiten, Queijadas und Zitronenkuchen backen und meine Liebsten ganz bestimmt auch mit einem sommerlichen Zitronentiramisu oder Zitroneneis verwöhnen.     

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Frühstücksglück: Gebackene Granola-Batate mit frischen Früchten

Gefüllte Süßkartoffeln
Es ist die ganz große Süßkartoffelliebe ❤ Die orange leuchtende Knolle, die auch Batate genannt wird, begeistert mit ihrem süßlichen Geschmack nicht nur große und kleine Genießer und ist so beliebt wie noch nie. Ich mag sie in jeder Form, ob gekocht oder im Ofen gebacken, in der Gemüsepfanne oder in Pommesform. Spannend war für mich vor allem mit Süßkartoffeln zu backen und nach den ersten Versuchen muss ich ehrlich sagen, dass eine Welt ohne Süßkartoffelkuchen oder -brownies unvorstellbar für mich ist. Ein neuer Rezeptversuch steht allerdings schon seit einiger Zeit auf der To Do Liste und wurde vor kurzem endlich ausprobiert: die Frühstücksbatate!
 

Gefüllte Süßkartoffeln

Zugegeben: Die Frühstückssüßkartoffeln nehmen etwas Zeit in Anspruch, da sie eine gute Stunde im Backofen backen müssen. Dafür sind sie jedoch mit wenigen Handgriffen zubereitet und die Wartezeit lohnt sich auf jeden Fall!

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Piña Colada Granola

Pina Colada Granola
Wenn ich an dieses Piña Colada Granola denke, dann spielt in meinem Kopf automatisch der Piña Colada Song von Jack Johnson  ab und ich sehe mich neben ihm unter einer Palme sitzend, den Blick aufs Meer gerichtet, während er munter auf seiner Ukulele vor sich hin spielt. Hach, da bekommt man direkt ein kleines bisschen Fernweh, du nicht auch?
 
Pina Colada Granola

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Süße Couscous Bowl mit Orangen-Apfel Topping und Gewürzkarotten – die perfekte Frühstücksbowl für heiße Sommertage

Couscousbowl
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Hand aufs Herz: Wann bist du zum letzten Mal durch ein Sommergewitter getanzt? Wenn es um Sommergewitter geht, erinnere ich mich so gerne an die Kindheitstage zurück. Da waren diese wunderschönen Sommertage, an denen es warm oder sogar richtig heiß war und man nie so genau wusste, ob man es noch ins Schwimmbad oder an den See schaffte bevor das nächste Gewitter runterkam. Diese heißen Tage, an denen sich innerhalb kürzester Zeit die Wolken am Himmel zusammenziehen und sich ein herrlich kühler Schauer über uns entladen hat. Wenn die Luft noch feucht ist, und es nach Sommerregen riecht, der auf den heißen Asphalt prasselt. 
 
Da gab es zum Beispiel diesen einen Tag, an dem wir am Vormittag mit den Nachbarskindern auf der Straße zum Inline skaten verabredet waren und auf Rollen fangen ums Haus herumspielten. Ganz plötzlich war der Himmel schwarz, in der Ferne hörte man es donnern und grollen und über uns ergoss sich ein herrlich erfrischender Schauer. Wir sind durch den Regen geflitzt, haben gelacht, weiter fangen gespielt und waren innerhalb von Minuten bis auf die Knochen durchnässt, bis Mama uns hinein gepfiffen hat.
Oder andere Male als wir während des Freibadbesuchs von einem Gewitter überrascht wurden und immer darauf hofften, dass es nicht blitz und donnert, sodass wir trotzdem im Wasser bleiben konnten. Bei Regen mit Arschbombe ins Wasser und während des Auftauchens die Regentropfen auf dem Kopf spüren. Hach waren das wundervolle Tage, die ich manchmal wirklich gerne wiederaufleben lassen möchte.
 
Couscousbowl
 
Dieser Sommer hat das Kind in mir öfters mal vor Freude hüpfen lassen. Irgendwann im Juni, noch bevor die große Hitzewelle über uns hinweggefegt ist, haben wir den Tag im Strandbad verbracht und am späten Nachmittag wurde es auf einmal dunkel am Himmel. Wir haben es gerade so mit Ach und Krach aus dem Schwimmbad raus in die Straßenbahn geschafft bevor ein ordentlicher Platzregen losging, der von Minute zu Minute immer stärker wurde. Als wir an unserer Haltestelle ausstiegen, hat es immer noch in Strömen gegossen, aber da wir unsere Badesachen noch unter den Kleidern anhatten, haben wir beschlossen nicht zu warten und im Regen nach Hause zu tanzen.

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Geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta

Zitronenpolenta
Heute habe ich eine fruchtig sommerliche geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta für euch im Gepäck! Kein anderes Steinobst ruft so viele Kindheitserinnerungen hervor und steht für die Heimat, Spätsommerglück und das Gefühl von Geborgenheit wie Zwetschgen. Ist es tatsächlich wieder soweit? Die ersten Zwetschgen sind da, ist das zu glauben?
 

Zitronenpolenta

Im Garten meines Elternhauses standen früher einmal zwei riesengroße wunderschöne Zwetschgenbäume. Sie waren Omas ganzer Stolz und wurden vor sehr langer Zeit im Garten gepflanzt – lange bevor meine Eltern sich dazu entschieden hatten, das Haus meiner Oma umzubauen und auf das Grundstück zu ziehen. Der eine Baum hatte große breite Äste, die bis zu unserem Küchenfenster hinauf rankten und zum Klettern einluden. Der andere stand nur wenige Meter daneben und hatte die Äste im Spätsommer stets prall mit Zwetschgen gefüllt. Sobald die Früchte reif waren, wurden diese mit Eifer geerntet und direkt zu Zwetschgenmarmelade und Zwetschgenmus verarbeitet. Während der darauffolgenden Wochen gab es einen Zwetschgenkuchen nach dem anderen. Das pure Zwetschgenglück!
 
Die Jahre vergingen und hinterließen ihre Spuren an den prächtigen Bäumen. Von Morsch befallen, begannen sie vom Baumstamm ab zu verfaulen und vor einigen Jahren fiel dann schweren Herzens die Entscheidung: die Bäume müssen gefällt werden! Das Risiko war zu groß, dass sie irgendwann brechen und gegen die Hauswand oder in Nachbars Garten fallen könnten. Vorbei war es mit der Zwetschgenfreude, was bleibt ist lediglich die Erinnerung daran.
 
Zwetschgen

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Saftiges Schoko-Haselnuss-Bananenbrot mit Nicecream Aufstrich

Bananenbrot
Sommer, Sonne, Sonnenschein – das Leben kann einfach schön sein! Zugegeben, hier geht es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger zu. Meine Fernwehküche gönnt sich gerade ein kleines Sommerpäuschen. Ehrlich gesagt hält sich die Motivation fürs Kochen und Backen bei der anhaltenden Hitzewelle in Grenzen, aber am Wochenende habe ich dann doch einen kleinen Rappel bekommen und ein paar Stunden hinter dem Herd verbracht, um die Mahlzeiten für die kommenden Tage vorzubereiten.  
 

Bananenbrot

Meal Prep heißt das Zauberwort! Um die ein paar Tage zuvor eingekauften Lebensmittel vor dem sicheren Hitzeschlag zu retten, biss ich also in den sauren Apfel und habe bei gefühlten 40 Grad Gemüse geschnippelt und die Pfanne geschwenkt. Nach eins, zwei Stündchen waren dann alle frischen Lebensmittel verarbeitet und für die nächsten Tage vorgekocht. Übrig blieben nur noch ein paar überreife Bananen und nachdem die Schweißdrüsen sowieso schon geöffnet waren, machten ein paar Grad mehr in meiner Küche auf keinen Unterschied mehr und deshalb entschloss ich mich noch kurzerhand den Ofen anzuschmeißen um mein Lieblingsbananenbrot zu backen. 
 

Bananenbrot

Ich liebe Bananenbrot – schön saftig und weich muss es sein und am allerliebsten darf es noch schön schokoladig schmecken. Genau genommen schmeckt es mehr nach Kuchen als nach Brot, ein Grund mehr es einfach zu lieben! Dass Bananen allerhand positiver Eigenschaften mit sich bringen ist bekannt. Mit den richtigen Zutaten kombiniert, kann man das Bananenbrot dazu noch ohne Reue genießen. Ganz egal ob zum Frühstück oder als Snack zwischendurch, Bananenbrot ist ein super Begleiter durch den Tag. Im Netz gibt es gefühlt tausende von Rezeptvarianten – das Bananenbrot ist einfach ein super Allrounder und lässt sich beinahe allem mixen, was der Vorratsschrank so hergibt. Mein persönliches Lieblingsrezept erhält heute ein Plätzchen auf dem Blog: 

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Süßkartoffelkekse

Süßkartoffelkekse
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36° Grad und es wird noch heißer! Also lasst uns doch einfach den Backofen anschmeißen, auf die paar Grad mehr kommt es dann auch nicht mehr an, was? ;-) Vor kurzem habe ich auf einem meiner portugiesischen Lieblingsblogs das Rezept für diese leckeren Süßkartoffelkekse entdeckt und meine Neugierde war sofort geweckt. Nachdem ich ja bereits einen leckeren Süßkartoffel-Nuss-Kuchen gebacken habe und dabei lernen durfte, dass sich mit Süßkartoffeln auch super leckere süße Sachen zaubern lassen, bestand kein Zweifel daran, dass Süßkartoffelkekse genau so lecker sein werden.
 

Süßkartoffelkekse

Während ich das Rezept übersetzt habe, kam mir eine spontane Eingebung: Was wohl dabei rauskommt, wenn man das Rezept nach dem Clean Eating Prinzip übersetzt und in abgewandelter Form umsetzt? Das musste direkt einmal ausprobiert werden! Meine lieben Kollegen durften als Versuchskaninchen herhalten und das Resultat kam gut bei ihnen an. Wenn die Kekse im Kühlschrank aufbewahrt werden, sind diese auch noch wunderbar erfrischend – gerade richtig für die heißen Sommertage. Natürlich fehlt uns noch der Vergleich zum Originalrezept, das wird irgendwann einmal nachgeholt. Die zuckerfreie Variante wird es bei uns in Zukunft auf jeden Fall öfters geben. 

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Ein dänischer Sommerklassiker: Rød grød med fløde – Rote Grütze

Rød grød med fløde
Premiere, Premiere, heute schafft es endlich das erste dänische Rezept auf den Blog und dazu noch ein richtiger Dänenklassiker! Rød grød med fløde (wird ungefähr so ausgesprochen: „röl gröl mel flö´e“) ist nicht nur ein beliebter dänischer Zungenbrecher sondern auch ein sehr typisches und weit verbreitetes Dessert, das bei uns als Rote Grütze bekannt ist. Eine große Portion davon zubereitet, in Gläschen umgefüllt und in den Picknickkorb gepackt, die Decke geschnappt und ab in den Park – das perfekte Programm für die lange, helle Sommerabende. 
 

Rød grød med fløde

Bei der momentanen Hitze ist es in unserer Dachgeschosswohnung kaum auszuhalten. Während ich tagsüber im Büro, das sich glücklicherweise in einem netten Altbau befindet und noch recht erträgliche Raumtemperatur bietet, Schutz suchen kann, bleibt uns am Abend nur noch die Flucht nach draußen. Diesen Sommer habe ich die kleine Grünfläche, die sich direkt vor unserer Haustüre befindet zu meinem Sommerwohnzimmer erklärt. Während am angrenzenden Bouleplatz die Leutchen aus der Nachbarschaft ihre Kugeln werfen und an den direkt daneben liegenden Tischtennisplatten der Trubel herrscht, lässt es sich auf der Decke mit zwei Kissen und einem aus einer Weinkiste improvisierten Tisch ganz wunderbar kredenzen. 
 
Einmal die Woche gibt es sogar noch ein bisschen musikalische Unterhaltung dazu, denn da verwandelt sich der Bouleplatz in ein Open Air Tanzstudio und wer Lust hat, kann sich seinen Partner schnappen und Tango tanzen. Ich mag diesen Platz einfach. Das fröhliche Treiben, die entspannten Menschen, die die lauwarmen Sommerabende auskosten und wir mitten drin.
 

Rød grød med fløde

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Dänische Prise durch meine Fernwehküche weht.

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Hirse-Kirsch-Auflauf

Hirse-Kirsch-Auflauf
Mir schwirren gerade ein paar Zeilen von Edward Reekers im Kopf herum:
 
„Weißt du noch, im letzten Jahr?
Weißt du noch? Weißt du noch?
Ein Sonnenstrahl und er war da!
Weißt du noch?
So schmeckt der Sommer!
So schmeckt der Sommer!“
 
Wie schmeckt der Sommer für dich? Für mich schmeckt er nach saftig roten Kirschen, die uns während der Sommermonate fröhlich von den Bäumen entgegenleuchten. Die roten Sommerfrüchtchen sind ein wunderbarer Nährstoff-Lieferant – neben den Vitaminen B und C liefern sie auch Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Darüber hinaus passen Kirschen auch wunderbar in jeden Diätplan, weil sie kalorienarm sind.
 

Hirse-Kirsch-Auflauf

Kirschen entkernen leicht gemacht: Lange Zeit habe ich Kirschen nur für den direkten Verzehr gekauft und diese selten in anderen Gerichten weiterverarbeitet, da mir das entkernen einfach zu mühsam war. Diesen Sommer habe ich ein paar neu entdeckte Kirschen-Hacks ausprobiert und dank der einfachen Tipps neue Freude an Kirsch-Rezepten entwickelt. Hier meine Lieblingshacks in der Übersicht:

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Waffelglück: Waffelfrühstück mit Lieblingswaffelrezept

Waffelglück
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Hallo Sonntag! Sonntage sind für mich das Größte. Lange ausschlafen, langsam in die Küche tapsen, erst einmal Kaffee aufsetzen und anschließend ein ausgiebiges Frühstück zubereiten. Sonntage sind die Tage des kleinen Frühstückglücks. Es ist die Zeit um Neues auszuprobieren, Altbewährtes wieder aufleben zu lassen und um gemütliche Stunden am Küchentisch mit seinen Lieblingsmenschen zu verbringen.
 
Heute vor genau einer Woche haben wir zum Waffelfrühstück bei uns eingeladen und einen sehr schönen Morgen mit lieben Freunden verbracht. Seit wir uns vor kurzem ein neues Waffeleisen zugelegt haben, probieren wir uns fleißig durch alle Waffelrezepte, die uns vor die Nase kommen. Von zuckerfreien Apfelwaffeln, zu herzhaft orientalischen Waffeln war schon alles dabei. Hier darf auch hin und wieder einmal eine gezuckerte Variante aufs Tellerchen, wobei ich inzwischen dazu übergegangen bin, die Zuckermenge in den Rezepten drastisch zu reduzieren oder durch alternative Süße zu ersetzen.  
 

Waffelglück

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Schoko-Quinoa-Pops

Schoko-Quinoa-Pops
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Wie sieht für dich ein perfekter Sommerabend aus? Ein Abend im Freibad oder am See? Ein gemütliches Picknick? Faulenzen im eigenen Garten oder lange Abende mit Freunden im Biergarten? Für mich ist von allem ein bisschen dabei. Nach einem langen Tag im Büro zieht es mich am Abend momentan am Liebsten ins Freibad. Ich denke dabei häufig zurück an die Schulzeit, während der wir im Sommer fast jede Minute im Schwimmbad verbracht haben. Von der Schule nach Hause gerannt, erst einmal den Schulranzen in die Ecke gepfeffert, kurz etwas zu Mittag gegessen und dann die Schwimmsachen gepackt, rauf aufs Rad, die Freunde unterwegs eingesammelt und ab in die Sonne und ins kühle Nass! Was würde ich noch einmal dafür geben, so viele freie Nachmittage wie damals zur Verfügung zu haben!
 
Inzwischen bleiben uns nur die Abende, die voll und ganz ausgeschöpft werden. Nach dem Arbeitstag geht’s also auch rauf aufs Fahrrad, zu Hause wird noch kurz die Tasche mit den Badesachen eingesammelt und dann geht’s direkt weiter ins Freibad. Den Kopf ins herrlich kühle Wasser eintauchen, ein paar Bahnen ziehen und den Sonnenstrahlen zusehen, wie sie über Wasseroberfläche tanzen und um die Wette glitzern. Danach noch ein bisschen in der Sonne liegen, ein spannendes Buch lesen und dabei zusehen, wie sich das Schwimmbad langsam leert. Spätabends zuhause angekommen, lasse ich mich glücklich und zufrieden aufs Sofa fallen. Noch ein bis zwei folgen meiner aktuellen Lieblingsserie anschauen und den Abend entspannt ausklingen lassen.
 

Schoko-Quinoa-Pops

Für unsere Runde Let’s cook together hat die liebe Ina von Whatinaloves.com nach dem perfekten TV-Snack gefragt. Der darf natürlich beim Seriengucken nicht fehlen! Wenn es ums Naschen geht, gehöre ich zweifelsohne zu #teamsüss! Chips und Salziges haben mich ehrlich gesagt noch nie so wirklich angemacht, dafür gehörten Schokolade und Gummibärchen lange Zeit zum Standardprogramm. Inzwischen schauen wir allerdings nach gesünderen Alternativen zu Chips, Gummibärchen, Schokolade und Co. Süßigkeiten bleiben natürlich Süßigkeiten, aber wenn man schon mal sündigt dann lieber mit reinerem Gewissen.
 
In letzter Zeit können wir abends nicht genug von diesen leckeren Schoko-Quinoa-Pops bekommen! Sie bestehen aus gepufften Quinoa und Dinkel und schmecken einfach herrlich schokoladig. Außerdem sind sie ganz schnell zusammengerührt und können in bis zu zwei Wochen aufbewahrt werden (wenn sie denn so lange überdauern ;-)). Hier geht’s zum Rezept:

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Galettes Bretonnes – Französische Buchweizen-Galettes

Galettes Bretonnes
Heute gibt es einen weiteren Rückblick in den Juni mit einem weiteren Gedankenspaziergang zurück nach Colmar. Das nahe gelegen Elsass ist nur einen Katzensprung entfernt und doch schaffen wir es leider viel zu selten über die Grenze nach Frankreich. Colmar, das süße kleine Städtchen hat es mir ganz besonders angetan – der verführerische Kleinstadt-Charme, die malerische Fassaden der alten Fachwerkhäuser, hübsch geschmückte und mit Blumen verzierte Fenster, einfach alles lädt hier zum Tagträumen ein. Zu meinem Geburtstag wollte ich diesem kleinen Herzensstädtchen unbedingt mal wieder einen Besuch abstatten und deshalb haben wir uns einen Tag Mini-Urlaub genommen und haben uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg gemacht.
 
Colmar
 
Viel vorgenommen haben wir uns nicht, sondern haben uns ganz einfach durch die süßen engen Gässchen treiben lassen, sind durch Läden gebummelt und haben die Stadt bestaunt.
 
 
Etwas später am Nachmittag hat sich irgendwann ein kleiner Hunger gemeldet. Während der Himmel sich immer mehr zugezogen hat und urplötzlich ein kleines Sommergewitter runter kam, haben wir in einer engen Gasse Zuflucht in einem süßen kleinen Restaurant mit bedachter Terrasse gefunden und uns im Sommerregen ein leckeres Essen gegönnt. Wer im Elsass unterwegs ist muss natürlich den typischen Elsässer Flammkuchen ‚Tarte Flambée‘ kosten. Den gab’s dann auch für den Liebsten (mit Sauerkraut und Würstchen ‚German Style‘), während mich die Lust auf einen herrlich leckeren Buchweizen-Galette gepackt hat.
 

Galettes Bretonnes

 
Witzigerweise habe ich Galettes nicht in Frankreich, sondern zum allerersten Mal in Kopenhagen probiert und verbinde damit einen sehr lustigen Abend im ‚La Pétanque‘, einer sehr hyggeligen französischen Crêperie (O-ton von deren Webseite kopiert), verbracht haben.
 

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Sommer-Smoothiebowl mit kleinem Kirschenglück

Sommerliche Smoothiebowl
Schon meine neue Seite Gedankenspaziergänge gesehen? Ab sofort gibt es hier mein kleines Sommerhygge auf dem Blog, unter dem ich das alltägliche Sommerglück zusammenfassen möchte. 
 
Um was geht’s kurz und in ein paar Worten zusammengefasst? Einfach mal den Sommer festhalten, ihn in vollen Zügen genießen, glücklich sein, die Nase in die Sonne strecken und die kleinen Dinge im Alltag genießen. Ich möchte mich selbst dazu motivieren, alltägliche Momente wertzuschätzen, zufrieden zu sein und das maximale Glück aus dem Sommer herauszukitzeln.
 
Wie du vielleicht weißt, dreht sich auf meinem Blog sehr vieles um die Erinnerungsküche. Gedankenspaziergänge in die Vergangenheit sind etwas wunderschönes und meine Rezepte lassen viele dieser Erinnerungen wiederaufleben und ein kleines bisschen nostalgisch werden. Doch immer öfters kommt das Gefühl auf, dass mir der Alltag nicht mehr viel Raum für Gedankenspaziergänge lässt. Man eilt eben so durch den Tag, rennt von Termin zu Termin, hat immer etwas zu erledigen und ist abends meistens müde und geschafft vom Tag. Die schönen Momente, das kleine Alltagsglück ist uns manchmal gar nicht so bewusst oder gerät schnell wieder in Vergessenheit. Es füllt sich manchmal so an, als ob die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt.
 
Sommerliche Smoothiebowl
 
Ehe man sich versieht, ist ein halbes Jahr vorbei und der leise Verdacht schleicht sich ein, dass man irgendetwas verpasst hat oder eigentlich gar nicht so viel erlebt hat. Mit Hilfe von Sommerhygge und meiner Gedankenspaziergänge möchte ich das kleine Alltagsglück niederschreiben und am Ende des Sommers über die vielen tollen Momente und Glücksgefühle und die Magie des Sommers staunen können. Unser Glück versteckt sich direkt um die Ecke, ist greifbar und gar nicht so schwer aufzufinden – wir müssen lediglich unseren Blick dafür schärfen und achtsam durch den Tag gehen.     
 
Da wir diesen Jahr einen richtig tollen Sommer erleben dürfen und ich mir während der letzen Tage vor Augen geführt habe, dass der Juni wunderschöne Momente mit sich brachte, gibt es in den nächsten Tagen ein paar Monats-Rückblicke. Ich hoffe, dass ich schon bald auch mit meinen Juli-Glücksmomenten aufholen werde, sodass ich mich um so mehr auf das Hier und Jetzt konzentrieren kann.
 
Anfang Juni war ich bei meinem Lieblingsmenschen und ihren zwei süßen Jungs zu Besuch. Wir haben den Tag im Schwimmbad verbracht, abends Pizza zusammen gemacht und sind nachdem die Jungs ins Bett verfrachtet wurden mit ein paar Gläsern Wein auf der Terrasse versumpft. Als wir im Schwimmbad los sind, ist ihr jüngster Krümel auf dem Weg zum Parkplatz schnurstracks vom Weg runter gehüpft und hat sich an die Zweige eines Kirschbaums gehängt. Dort haben wir eine große Handvoll Kirschen (oder ‚Perlen‘ wie der Krümel es nannte) gepflückt und haben uns auf den Heimweg gemacht. Ein perfekter Sommerglücksmoment: Die Haare noch Nass vom Wasser, den Duft von Sonnencreme und Chlor in der Nase und plötzlich stehen wir da unter einem großen Kirschbaum und ernten Kirschen. Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal Kirschen ernten durfte!

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Nachgemacht: Beijinhos de côco e Brigadeiros – Portugiesische Kokos- und Schoko-Trüffelpralinen ganz ohne Industriezucker

Beijinhos e brigadeiros
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Welches ist derzeit dein liebstes Kochbuch?
 
Heute will ich dir eines meiner aktuellen Kochbuch-Lieblinge vorstellen: Eat Better Not Less – Around the world, das mich unter anderem wegen der tollen brasilianischen Rezepte begeistert hat, die die Schweizerin Nadia Damaso auf eine individuelle und gesündere Art und Weise interpretiert. Ihr Buch fasst Geschichten und Rezepte zusammen, die sie während eines 9-wöchigen Trips durch Länder wie Brasilien, Peru, Guatemala, Puerto Rico, Indien, Israel, Marokko, Japan, Vietnam, Kambodscha und Thailand gesammelt hat. Bereits beim ersten Durchblättern war ich vom tollen Design des Buches, den wunderschönen stimmungsvollen Bildern und wegen der leckeren Rezepte begeistert und mir war sofort klar, dass dieses Buch unbedingt meine Kochbuchsammlung schmücken muss! Der perfekte Küchenschatz für meine Fernwehküche!
 
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Kochbücher liebe? Mindestens einmal im Monat, verschanze ich mich an unserem Küchentisch mit einer großen Tasse Kaffee hinter einem Stapel Kochbücher und -zeitschriften und blättere mit Wonne durch die schön gestalteten Seiten – immer auf der Suche nach neuen Rezepten, die es noch auszuprobieren gilt oder einfach um die tollen Bildchen anzusehen. Es ist zu einem festen Ritual geworden, das sich im Laufe der Zeit etabliert hat. Um so mehr Bücher da sind, um so größer ist der Spaß und natürlich auch die Auswahl!
 

Buchempfehlung

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