Meine neue Morgenroutine und ein Rezept für Sesam-Erdnuss-Laddu

von Fernwehküche
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Erdnuss-Ingwer-Laddu

Heute gibt es wieder mal ein neues Update zu meinem Projekt Wohlfühlmensch. In diesem Beitrag erfährst du mehr über meine neue Morgenroutine und ich erzähle dir warum ich finde, dass eine Morgenroutine so wichtig für das persönliche Wohlbefinden ist. Außerdem gibt es ein richtig leckeres Rezept für ayurvedisches Sesam-Erdnuss-Laddu aus meiner Wohlfühlküche.

Erdnuss-Ingwer-Laddu

Meine neue Morgenroutine: Mit Yoga und neuem Schwung in den Tag

Inzwischen kursieren ja so einige Artikel und Beträge über die berühmt berüchtigte Morgenroutine im Netz. Sie wird gerne als Produktivitätsbooster, Heilmittel gegen Stress oder Prokrastination angepriesen. Es gibt unzählige Beiträge dazu, wie so eine perfekte Morgenroutine auszusehen hat. Aber keine Angst! Mit meinem Beitrag möchte ich dir nicht erklären, wie du deinen Morgen nutzen solltest um produktiver zu sein oder dir offen legen, was der beste Weg ist um in dem Tag zu starten.

Viel mehr möchte ich im Rahmen meines Projekt Wohlfühlmensch meine ganz persönlichen Erfahrungen teilen. Ich möchte dir zeigen, wie mich meine neue Morgenroutine einen Schritt näher zu meinem ganz persönlichen Wohlfühlich gebracht hat.

Die Morgenroutine – selbst gewählt und individuell gestaltet kann sie zu einem entspannteren Start in den Tag beitragen und positive Verhaltensweisen stärken

Morgenrituale sind etwas ganz Individuelles und Persönliches. Ein Morgenritual kann deine erste Tasse Kaffee am Tag sein, die du in aller Ruhe am Frühstückstisch sitzend genießt, während der Rest der Familie noch friedlich vor sich hin schlummert. Oder es ist die morgendliche Fitnesseinheit, die du absolvierst bevor es zur Arbeit geht. Vielleicht schreibst du auch lieber Tagebuch oder Bullet Journal und investiert am Morgen ein paar Minuten um deine Gedanken festzuhalten. 

Das Leben beginnt jeden Morgen neu.
– Joel Olsteen.

Eine Morgenroutine ist ein selbst gewählter und bewusst gestalteter Ablauf der ersten Stunden deines Tages. Sie hilft uns entspannt in den Tag zu starten. Außerdem trägt sie dazu bei neue Gewohnheiten zu entwickeln bzw. uns positive und gesunde Verhaltensweisen anzutrainieren. Du allein entscheidest, wie viel Zeit du für deine Morgenroutine investieren möchtest. Du allein bestimmst, ob deine morgendlichen Rituale darauf ausgerichtet sein sollen um stressfrei in den Tag zu starten, den Tag produktiver zu gestalten oder wie du deine Ich-Zeit positiv und sinnvoll nutzen möchtest. Die Morgenroutine ist deine Ich-Zeit und sie ist dafür da, die Dinge zu tun auf die du Lust hast. 

Ich möchte jetzt gar nicht weiter ins Detail gehen und die die Vorteile, häufige Fehler oder Tipps für deine ganz persönliche Morgenroutine aufzuführen. Falls dich das Thema näher interessiert, dann findest du am Ende meines Beitrag ein paar Lesetipps verlinkt, die dich mit weiteren Infos zu den oben genannten Punkten versorgen.

Die Morgenroutine – tue Dinge, die dir gut tun und worauf du Lust hast

Vor einer Weile fand ich mich einmal wieder im alltäglichen Hamsterrad vor. Neben der Arbeit gab es tausend Dinge, um die ich mich noch kümmern musste oder wollte. Der Herzensmann meldete Anspruch auf mehr Wir-Zeit, die es auch nicht zu vernachlässigen galt. So kam es, dass mir abends viel zu oft die Zeit oder Energie fehlte, um mich dann auch noch meinen Lieblingsbeschäftigungen zu widmen. Ganz zu Schweigen davon mich endlich mal wieder zum Sport aufzuraffen. Ich war zunehmend genervter und unausgeglichener.

Mir war klar, dass alles lediglich eine Frage der Priorisierung ist. Trotzdem fiel es mir schwer, meine Tag so zu planen, dass für alles genügend Zeit eingeräumt werden konnte. Eine meiner größten Herausforderungen war die Frage, wie ich es neben all den alltäglichen Dingen auch noch schaffen sollte, mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren.

Mit kleinen Schritten zum Ziel

Spazier‘ dich glücklich

Ich beschloss erst einmal damit zu starten, das Fahrrad morgens stehen zu lassen und stattdessen zur Arbeit zu laufen. Spazieren gehen tut gut, gerade jetzt im Winter wo mir gerne Mal die Decke auf den Kopf fällt, weil man nahezu den ganzen Tag drinnen verbringt. Außerdem ist es inzwischen auch kein Geheimnis mehr, dass 10.000 Schritte am Tag das Fitnessstudio ersetzen können.

Ich bestellte mir einen Fitnesstracker und seit Januar laufe ich fast täglich zur Arbeit. Auf dem Nachhause-Weg wähle ich  meistens einen längeren Weg um meine 10.000 Schritte zu erreichen. Manchmal hüpfe ich auch abends noch eine Runde durch die Wohnung, wenn ich mein Tagesziel noch nicht erreicht habe – sehr zur Unterhaltung des Herzensmanns.

Zwar muss ich jetzt eine halbe Stunde früher aus dem Haus, aber der zeitliche Aufwand ist in Ordnung und der tägliche Spaziergang tut mir unglaublich gut. Die frische Luft sorgt für einen klaren Kopf und hilft mir beim Abschalten. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Ich habe endlich ein Zeitfenster gefunden um Podcasts zu hören und nutze die Zeit während des Spazierengehens um mir neue Anstöße und Ideen für den Alltag oder zum Bloggen zu holen.

Das Spazierengehen macht mich jeden Tag ein bisschen mehr zu einem Wohlfühlmenschen und ich muss ehrlich sagen, dass ich es inzwischen nicht mehr missen möchte!

Morgen-Yoga für einen entspannteren Start in den Tag

Yoga ist Neuland für mich. Vor kurzem gab es in einem meiner Lieblingsmagazine ein vierwöchiges Gratis-Abo für einen Yoga-Schnupperkurs bei einer bekannten Yoga Plattform. Da habe ich mich Spaßeshalber angemeldet und mich bei einer zweiwöchigen Yoga-Challenge eingetragen. Die Challenge bietet eine Mischung von Yoga, Pranayama und Meditation an, die dazu beitragen, dass mit der Klarheit und Energie, die durch die Yoga-Praxis gewonnen werden, entspannter in den Tag gestartet wird. Die Yoga-Einheiten sind kurz und knackig und nehmen ca. 15 – 40 Minuten in Anspruch.

Während ich letztes Jahr noch in der Küche herum getrödelt habe und meine Zeit wenig produktiv genutzt habe, starte ich nun also mit einer kurzen Yoga-Einheit direkt nach dem Aufstehen in den Tag. Durch die Teilnahme an der Challenge habe ich wieder so einen Aha-Moment erlebt. Yoga tut unglaublich gut! Ich habe das Gefühl, dass ich ingesamt viel entspannter und ausgeglichener bin, seit ich mir am Morgen Zeit für eine kurze Yoga-Einheit nehme.

Yoga entspannt und macht munter. Es spricht den ganzen Körper an, stärkt die Muskulatur, mobilisiert die Wirbelsäule und entgiftet. Yoga ist eine super Möglichkeit zur Stressprävention und deshalb arbeite ich daran, mir ein festes Zeitfenster für die tägliche Yogapraxis einzuplanen.

Die Morgenroutine – Mein Fazit

Die perfekte Morgenroutine sieht für jeden anders aus. Für mich beginnt ein guter Tag mit einer kurzen Yoga-Einheit und mit einem ausführlichen Spaziergang ins Büro. An manchen Tagen, setze ich meine Prioritäten neu und entscheide mich entweder für die Yoga-Einheit oder das Spazierengehen und erledige dafür noch eine andere wichtige Aufgabe. So oder so: diese wertvolle Ich-Zeit, in der ich mich voll und ganz auf die Dinge konzentrieren kann die mir gut tun, möchte ich nicht auf keine Fall mehr missen!

Die Morgenroutine kann sich im Laufe der Zeit auch ändern und sich deiner aktuellen Lebenssituation immer wieder neu anpassen. Ganz egal wie die Morgenroutine aussieht, sie ist ein Moment der Ich-Zeit, der dir Energie schenkt und dir mehr Gelassenheit im Alltag bringt. Es ist der Moment, in dem du dir etwas gutes tust! Deine Morgenroutine hilft dir neue positive Gewohnheiten anzueignen und dein Wohlbefinden zu steigern. Deshalb überlege dir, wie du dir ein paar Minuten Zeit am Morgen schenken kannst – dein Wohlfühlich wird es dir danken!

Ayurvedisches Sesam-Erdnuss-Laddu

Da Yoga und Ayurveda eng miteinander verknüpft sind, habe ich heute ein tolles Rezept für ayurvedisches Sesam-Erdnuss-Laddu mit Honig und Ingwer, das ich von einer Freundin erhalten habe.

Ich liebe Laddu einfach! Die indische Süßigkeit habe ich letztes Jahr während meiner 40-Tage-Zuckerfrei Challenge kennen gelernt  (mehr dazu hier). Seither bereite ich Laddu immer wieder gerne als zuckerfreie Nascherei zu.

Schon beim Durchlesen des Rezeptes war ich so davon begeistert, dass ich es direkt ausprobieren musste. Das Ergebnis ist wirklich lecker und Leckeres muss einfach geteilt werden:

Erdnuss-Ingwer-Laddu

5 von 1 Bewertung
Erdnuss-Ingwer-Laddu
Sesam-Erdnuss-Laddu mit Honig und Ingwer
Gericht: Zuckerfrei Naschen
Keyword: Laddu, Sesam-Erdnuss-Laddu, Süßes, Zuckerfrei, Zuckerfrei Naschen
Zutaten
  • 130 g Erdnussmus
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 80 g Honig
  • 1 Prise Meersalz
  • 3 - 4 EL Kokosmehl
  • 50 - 75 g heller Sesam
Anleitungen
  1. Den Sesam in eine Schüssel geben.

  2. Alle anderen Zutaten in eine separate Schüssel geben und glatt rühren.

  3. Die Erdnussmasse für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank oder das Gefrierfach stellen, damit die Masse leichter verarbeitet werden kann.

  4. Nach Ablauf der Zeit, die Masse herausholen und mit den Händen zu kleinen haselnussgroßen Kugeln formen. 

  5. Zum Schluss die Laddu-Bällchen in Sesam wälzen, bis sie vollständig von Sesam umhüllt sind. 

  6. Luftdicht verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt sind die Laddus bis zu einem Monat haltbar.

Rezept-Anmerkungen

Tipp:

  • Du kannst statt gemahlenem Ingwer auch frischen Ingwer verwenden. Für das Rezept benötigst du ein etwa 2,5 cm großes Stück Ingwerwurzel.
  • Beachte jedoch, dass die Laddu-Bällchen in diesem Fall innerhalb von einer Woche verzehrt werden sollten.  

Lesetipps zum Thema Morgenroutine

Hast du auch eine Morgenroutine oder ein morgendliches Ritual mit dem du regelmäßig in den Tag startest? Falls dich das Thema interessiert, dann habe ich hier noch ein paar interessante Lesetipps zusammengefasst:

  • Was dir niemand über Morgenroutinen verrät von Janina Jaeckel. Janina hat es sich zur Mission gemacht, kleine Revolutionen in uns anzustoßen, damit uns unser Weg voranbringt und wir genau so leben können, wie wir es wollen. Auf ihrem Blog Fensterbanktomaten gibt sie viele tolle Tipps um Selbstliebe zur Gewohnheit zu machen. Ich habe den Blog erst vor kurzem entdeckt und bin echt begeistert von Janinas Artikeln und Schreibstil. Absolute Herzensempfehlung!
  • Morgenroutine Guide – starte mit 2x mehr Energie von Martin Krowicki. Martin ist studierter Sportwissenschaftler mit Master-Abschluss und arbeitet als Gesundheitsberater für Unternehmen. Auf seinem Blog Early Bird schreibt er über die positiven Auswirkungen eines gesunden Lebenswandels und zeigt praktische und leicht umsetzbare Möglichkeiten auf, um zu einer besseren Gesundheit und zu mehr Energie gelangen.

  • Morgenroutine: Der perfekte Start in den Tag von Jochen Mai. Jochen ist Gründer und Chefredakteur der Karrierebibel, ein Jobportal, das seine Leser mit Job- und Karrieretipps sowohl unterhaltsamer als auch nützlich und hilfreich ist.

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2 Kommentare

Laura 19. März 2019 - 10:05

Ich finde diese kleine Bällchen unwiderstehlich!!

Reply
Lena 19. März 2019 - 0:20

Das Rezept klingt ganz fanatisch. Ich habe zwar keine wirkliche Morgenroutine aber ich verstehe was du meinst. Ich mache auch regelmäßig Yoga und es tut einfach gut. Wenn ich Uni habe laufe ich auch ab und an und lasse das Fahrrad stehen. Man entdeckt den Weg plötzlich ganz neu.
Viele Grüße
Lena

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