Schönmünzwellen – Ein kulinarischer Gruß aus dem Schwarzwald

von Fernwehküche
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Die Donauwelle kennt so ziemlich jeder, aber Schönmünzwellen? Wie ich zu dieser Version der Donauwelle gekommen bin, verrate ich in meinem heutigen Beitrag. Außerdem nehme ich euch mit auf einen Ausflug in die Heimat – ein bisschen Schwarzwaldliebe und ein Einblick in meine Erinnerungsküche. Neugierig? Dann kann’s ja mal losgehen!

Schönmünzwellen

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Schwarzwaldliebe

Die Urlaubstage zum Jahresanfang habe ich dazu genutzt um zuhause ein bisschen Ordnung in meine Rezeptesammlung zu bringen und die Bilder auf meinem Rechner zu ordnen. Dabei stieß ich zufällig auf das Rezept für die Schönmünzwellen, das eine Freundin meiner Mama ihr am 27.03.2001 per E-Mail zukommen ließ. Wahnsinn dachte ich, als ich so auf die Betreffzeile der T-Online E-mail blickte. Damit ist das Rezept beinahe schon ein kleines Fundstück aus der Vergangenheit.

Aus einer Kuchenlaune heraus, beschloss ich das Rezept nachzubacken. Außerdem wollte ich noch irgendetwas mit meinen Lieblingsbildern machen, die bei den Ausflügen im vergangenen Jahr in der Heimat entstanden sind. Es bringt ja auch keinem was, wenn die hinterher nur auf der Festplatte verschütt gehen. Praktisch ist es dagegen, wenn man die Bilder einfach für den Blog wiederverwenden kann und sich der Beitrag mit ein bisschen Heimatliebe aufpeppen lässt.

Heimatverliebt Schwarzwald
Ausflug zum Baumwipfelpfad in Bald Wildbad

Schönmünzwellen – Was es damit auf sich hat

Eine Anmerkung vornweg: Wer an dieser Stelle eine spektakuläre Erzählung erwartet, den muss ich leider enttäuschen.

Schönmünz ist ein Ortsteil der Gemeide Baiersbronn, die im Norschwarzwald liegt. Dem ein oder anderen ist Baiersbronn sicherlich ein Begriff, immerhin ist die Gegend ein beliebtes Tourismus Domizil, für all diejenigen die vor allem die Natur lieben und sich ein bisschen Schwarzwaldluft um die Nase wehen lassen möchten. Die Gemeine ist bekannt für seine Spitzengastronomie und für seinen Wanderhimmel.

Nebenbei erwähnt, darf ich Baiersbronn meine Heimat nennen, den ich bin im Örtchen Obertal aufgewachsen. Besagte Freundin meiner Mama kommt zufällig aus Schönmünz und vermutlich fand sie es ganz witzig, dem Rezept für die allseits bekannte Doanuwelle, einfach einen schwarzwälderischen Touch zu geben.

Schönmünzwellen

Sehenswertes im Schwarzwald

Der Baumwipfelpfad in Bad Wildbad

Wer zufällig mal in der Gegend unterwegs ist, der sollte auch den Baumwipfelpad in Bad Wildbad auf die Liste der Ausflugsziele setzten. Ein paar Eindrücke des tollen Ausblicks vom Baumwipfelpfad zeigen die Bilder, die ich weiter oben geteilt habe.

Der Baumwipfelpfad verspricht einen spektakulären 360° Grad Blick aus einer außergewöhnlichen Perspektive über den Schwarzwald. Schon allein der Weg zum 20 m hohen Turm ist total schön gestaltet und bietet viele kleine Abenteuer. Toll für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Schönmünzwellen

Nicht weit vom Baumwipfelpfad befindet sich außerdem die 380 Meter lange Hängebrücke, die in 60 Meter Höhe einen wahnsinnig tollen Ausblick ins Enztal und nach Bad Wildbad gewährt. Die Hängebrücke wird von zwei Pylonen getragen und lediglich von zwei stählernen Seilen gehalten.

Wir waren im letzen Jahr dort und ich muss schon sagen, der Ausblick vom Baumwipfelpfad und auch der Hängebrücke ist schon einmalig und auf jeden Fall einen Ausflug wert!

Heimatliebe – Impressionen

Ein sibirisches Sprichwort sagt:

Nicht wo du die Bäume kennst, sondern wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat.

Irgendwie finde ich das Sprichwort ganz passend. Die Bilder, die ihr im Abschnitt darüber seht, sind letztes Jahr im Mai bei einem Spaziergang entstanden. Einfach immer wieder schee!

etzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und verrate euch das Rezept für die Schönmünzwellen- Donauwelle mal anders ;-)

Schönmünzwellen
Schönmünzwellen
Vorbereitungszeit
45 Min.
Zubereitungszeit
30 Min.
 
Gericht: Kuchen
Länder & Regionen: Deutschland
Keyword: Donauwelle, Kuchen backen, Kuchenrezepte, Schönmünzwellen, Schwarzwald
Zutaten
Für den Rührteig
  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 150 g Zucker
  • 7 Eier
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Kakao
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Milch
  • 1 Glas Sauerkirschen
Für die Buttercreme
  • 1 Päckchen Vanillepulver
  • 100 ml Zucker
  • 500 ml Milch
  • 2 Würfel Palmin
  • 250 g weiche Butter
Für den Guß:
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 2 Würfel Palmin
Anleitungen
So bereitest du den Rührteig zu:
  1. Den backen auf 180° vorheizen. Ein rechteckiges Backblech oder eine Brownieform einfetten und auf die Seite stellen.

  2. 250 g weiche Butter mit 150 g Zucker schaumig rühren.

  3. Einzeln die 7 Eier unterrühren und die Masse so lange schlagen, bis sie schön schaumig ist.

  4. Das Mehl mit dem Päckchen Backpulver vermischen und unter die unter die Masse sieben. Kurz weiter rühren, bis ein glatter Teig entsteht.

  5. Die Hälfte des Teiges in die Kuchenform geben und mit einem Löffel glatt streichen.

  6. Unter die zweite Teighälfte 3 EL Kakao, 2 EL Zucker und 2 EL Milch unterrühren.

  7. Jetzt den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen.

  8. Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Danach die Sauerkirschen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

  9. Den Rührteig im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft oder 200° Ober- und Unterhitze backen.

  10. Anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Für die Buttercreme:
  1. 500 ml Milch in einen Topf geben.

  2. 1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit 300 g Zucker und ca. 5 EL von der Milch verrühren.

  3. Die restliche Milch aufkochen.

  4. Die Milch vom Herd nehmen und das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren.

  5. Pudding unter Rühren mind. 1 Minute kochen.

  6. Anschließend zwei Würfel Palmin im heißen Pudding auflösen.

  7. Den Pudding unter ständigen Rühren abkühlen lassen.

  8. 250 g weiche Butter schaumig schlagen.

  9. Wenn der Pudding auf die Temperatur der Butter heruntergekühlt ist und beides die gleiche Temperatur hat, den Pudding esslöffelweise unter die Buttercreme rühren.

  10. Die Buttercreme auf dem kalten Kuchen verteilen und glatt streichen.

Für den Guß:
  1. 100 g Vollmilchschokolade, 100 g Zartbitterschokolade und 2 Würfel Palmin im Wasserbad schmelzen und lauwarm auf der Buttercreme verteilen.

Rezept-Anmerkungen

Das ursprüngliche Rezept verwendet für den Rührteig 300 g Zucker. Das war mir allerdings ein bisschen zu süß, deshalb habe ich die Zuckermenge einfach halbiert.

Falls du das Rezept für die Schönmünzwellen für später pinnen möchtest, kannst du eines der folgenden Bilder verwenden:

 

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