



- 1 Zwiebel gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen in feine Scheiben geschnitten
- 1 EL Olivenöl
- 400 - 600 mg mehlige Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten
- 1 Lorbeerblatt
- 1 l Wasser
- 1 Chouriço in 1/2 cm dicke Scheiben geschnitten
- 250 g Grünkohl oder Kohlrabiblätter
- 4 EL bestes Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- Muskatnuss nach Belieben
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Zwiebeln und Knoblauch in einem Esslöffel Öl glasig dünsten. Kartoffelstücke und Lorbeerblatt hinzugeben und kurz mitdünsten.
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Mit einem Liter Wasser aufgießen und bei niedriger Temperatur ca. 15 Minuten köcheln lassen.
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Wenn die Kartoffeln weich sind, mit dem Stabmixer pürieren, sodass eine relativ dünnflüssige Creme entsteht.
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Die Suppe bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen.
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Inzwischen den Kohl vorbereiten; die Blattrippen entfernen, die Blätter zusammenrollen und in möglichst feine Streifen schneiden.
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Sobald die Suppe kocht, den Kohl einrühren und etwa 15 Minuten kochen, bis er ziemlich weich ist.
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Die Chouriço-Scheiben hinzufügen und für zwei Minuten mitkochen.
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Suppe von der Kochstelle nehmen und das Olivenöl einrühren, mit Salz und Pfeffer und nach Geschmack mit etwas Muskatnuss abschmecken. In Suppentellern servieren, pro Teller ein paar Scheiben Chouriço einlegen. Ein Traum!
Ich hoffe, du hast beim Ausprobieren des Rezeptes genau so viel Freude wie ich!


9 Kommentare
400 mg Kartoffeln? Ist das nicht ein bisschen wenig – oder hat da der Fehlerteufel sein Unwesen getrieben?
Hallo, ich habe mich hier an einem alten Rezept orientiert, in dem 2-3 kleine Kartoffeln verwendet wurden. In anderen Versionen des Rezepts werden üblicherweise 600 – 800 g Kartoffeln verwendet. Du kannst die Menge nach deinem persänlichen Geschmack anpassen. Liebe Grüße, Katrin
Saatgut für den Kohl (Galizische Palme, Baumkohl) gibts bei Dreschflegel. Ich habe ihn im Garten, wächst gut, schmeckt lecker, braucht kaum Pflege. LG
Liebe Amely,
vielen Dank, dass du die Info mit uns geteilt hast. Ein super Tipp für alle Portugalfans mit eigenem Garten!
Liebe Grüße,
Katrin
Oh, man kann hier auch Grelos/Couve bekommen – wenn man einen Garten hat und sich die Samen z.B. beim Pilgern auf dem Jakobsweg besorgt. Die Pflanzen sind winterhart und anspruchslos. Mein Kohl hat erst im zweiten Jahr so richtig losgelegt, jetzt ist er fast 2 Meter hoch, und heute kommt er in den Topf, zur Feier des Jakobsfestes. Danke für das Rezept!
Liebe Gertrudis,
das ist natürlich die Luxusvariante :-) Das Glück einen eigenen Garten zu besitzen, haben wir leider (noch) nicht aber die Idee die Samen auf dem Jakobsweg zu besorgen ist einfach genial! Ich bin ein kleines bisschen neidisch und wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Freude mit dem Kohl! Viel Spaß beim Nachkochen der Caldo Verde, ich hoffe sie schmeckt euch genau so gut wie uns!
Liebe Grüße,
Katrin
Hallo Katrin,
Wir lieben die Caldo Verde und haben uns die Samen aus Portugal mitgebracht. Seitdem wächst der Galega Kohl auch im hohen Norden der Republik (Hamburg) und erfreut uns durch seinen leckeren Geschmack und sein üppiges Wachstum. Man kann die Samen auch sicherlich über den Versandhandel bekommen
Klingt lecker! Für wie viele Personen ist das Rezept ausgelegt?
Oh ja, das ist es :-) Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt. Ich habe die Info gerade auch im Rezept aktualisiert. Viel Spaß bei. Ausprobieren!
Liebe Grüße,
Katrin