Muhammara – Das leckereste Dip aus gerösteten Paprika und Walnüssen

Muhammara ist ein unglaublich leckeres Dip aus der syrischen Küche, das oftmals zu Mezze, Fleisch oder Fladenbrot serviert wird. Auch als Brotaufstrich schmeckt es einfach hammermäßig gut! Egal ob zum nächsten Grillabend oder als knüllermäßige Abwechslung zum Abendbrot, wir lieben Muhammara! Deshalb kann ich jedem nur ans Herz legen, das Dip selbst mal zuhause nachzumachen!

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Muhammaraliebe

In Syrien oder im Libanon darf Muhammra auf keiner Vorspeiseplatte fehlen. Am Bekanntesten ist die Stadt Aleppo für das vegane Paprika-Walnuss-Dip. Traditionell wird arabisches Fladenbrot dazu gereicht. Das herrliche Aroma von gerösteten Paprikas, Walnüssen und Pinienkerne sorgt für eine unschlagbares Geschmackserlebnis. Muhammara ist eines der vielen Fernweh-Rezepte, das in meiner Fernwehküche regelmäßig zubereitet wird.

Für mich ist Muhammara der perfekte Allrounder. Gerade jetzt im Sommer, wenn es bei uns Abends oft kalte Küche gibt, sorgt es für wunderbare Abwechslung zum klassischen Abendbrot. Wenn kein Fladenbrot im Haus ist, greifen wir gerne zu geröstetem Bauernbrot. Auch in der veganen Küche liegt das Dip voll im Trend.

Probiert es doch einfach mal beim nächsten Grillabend mit Freunden oder der Familie aus und beeindruckt eure liebsten mit etwas orientalischem Flair!

2 von 1 Bewertung
Muhammara – Das leckereste Dip aus gerösteten Paprika und Walnüssen
Vorbereitungszeit
15 Min.
 
Gericht: Dips
Länder & Regionen: Arabisch
Keyword: Auberginen Dip, Levante Küche, Mezze, Muhammara, Paprika Dip, Syrische Küche, vegan, Walrnuss Dip
Zutaten
  • 1 Glas geröstete Parprika
  • 50 g Walnüsse
  • 20 g Pinienkerne
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL Granatapfelkonzentrat
  • 1 EL Granatapfelkerne
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Harissa Alternativ: Chili
  • Etwas Pfeffer und Salz zum Abschmecken
Anleitungen
  1. Die Walnüsse und Pinienkerne in eine beschichtete Pfanne geben und ein paar Minuten in der Pfanne rösten.

  2. Geröstete Parprika, Walnüsse, Pinienkerne und Knoblauchzehen in einen Mixer geben und klein hacken.

  3. Olivenöl, Zitronensaft, Granatapfelkonzentrat, Harissa und Kreuzkümmel hinzufügen und alles zu einem cremigen Dip mixen.

  4. Das Dip in eine Schüssel füllen, mit Granatapfelkernen und gehackten Walnüssen anrichten.

Rezept-Anmerkungen

Mein Tipp

Geröstete Paprika findest du in gut sortierten Supermärkten z.B. bei den spanischen Spezialitäten. Du kannst aber auch die Paprikas selber im Backofen rösten. Dafür verwendest du 4 rote Paprikaschoten und gibst diese in  den Backofen, der auf 220°C vorgeheizt wird. Die Paprika ca. 30 Minuten im heißen Backofen rösten, bis die Schale an allen Seiten schwarz wird.

Die Paprika herausnehmen und abkühlen lassen. Dann schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch klein in den Mixer geben.

Wer mag kann die Walnüsse und Pinienkerne die letzten 5-7 Minuten in den Ofen geben und kurz mitrösten.

Was meinst du?

Hast du Fragen oder Anmerkungen zum Rezept? Hast Du das Rezept ausprobiert? Wie findest Du es? Ich freue mich immer über Lob, freundliche und konstruktive Kritik oder Deine Tipps und Erfahrungen. Lass uns sehr gerne über die untenstehende Kommentarfunktion im Austausch bleiben. Das würde mich sehr freuen.

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Muhammara schmeckt auch wunderbar zu gegrilltem Gemüse oder zu gefüllten Wein- oder Kohlrabiblättern. Mein Rezept für mit Hackfleisch und Reis gefüllte Kohlrabiblätter findest du hier auf dem Blog.

Gefüllte Kohlrabiblätter mit Muhammara

Falls du das Rezept für das Muhammara für später pinnen möchtest, kannst du eines der folgenden Bilder verwenden:

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3 Kommentare

Caron Anis 16. Mai 2026 - 11:22
Oje, von wem haben Sie denn dieses Rezept? 1) Es f e h l t Wesentliches: Muhammara diente ursprünglich der Verwertung von Altbrot. Es gehört also altes, eingeweichtes und ausgedrücktes oder geriebenes Altbrot/ Semmelbrösel hinein. 2) Nicht hinein dürfen/sollten Pinienkerne! Muhammara ist bitte kein Pesto, Pinienkerne verfälschen den Walnussgeschmack. Sogar als Dekoration sind sie noch zu viel - man kann ja geröstete, gehackte Walnüsse nehmen. 3) Keine Araberin, die etwas auf sich hält, würde jemals geröstete Paprika aus dem Glas nehmen (hier in den Zutaten 1 Glas geröstete Paprika)! Muhammara wird unbedingt frisch zubereitet, nicht nur für Gäste. (Würden Sie denn z.B. für „bacalhau à bras“ Kabeljau aus der Konserve nehmen?!) 4) Ihre Mengenangaben bei Gewürzen sind nicht richtig, offensichtlich verwenden Sie z.B. Kreuzkümmel nicht. Obschon es sich bei der angegebenen Menge 1 EL/ Esslöffel (!!) Kreuzkümmel offensichtlich um einen Tipp- oder Aufmerksamkeitsfehler handelt, wäre allerdings auch 1 TL/ Telöffel noch k o l o s s a l zu viel! 5) Muhammara ist keineswegs nur ein Dip - sie ist ein auch Teil der Mezze, der arabischen Vorspeisen. > Es ist riskant fremdländische Rezepte kritiklos zu übernehmen.
Trieniti 17. Juli 2024 - 18:21
Für wieviele Portionen ist das Rezept ausgelegt?
Caron Anis 16. Mai 2026 - 15:01
Hallo! Je nachdem, ob Vorspeise oder nur 2-3x etwas eindippen. Für 1 Person würde ich zunächst nicht zu viel rechnen, das Rezept hier ist wohl für 4 Stück rote fleischige Paprika gedacht. Zum Probieren würde ich für 2 Personen 1 Stk einer grossen Paprika nehmen. > Vorsicht: Im Rezept hier ist ein grober Fehler - vom Kreuzkümmel sollten Europäer zunächst nur 2 Prisen bis max.1 Messespitze nehmen, später kann man etwas mutiger sein (aber Kreuzkümmel ist kein Esslöffel-Gewürz, nichr 'mal Teelöffel - es sei denn für 12-köpfige Familie). > Anmerkung: Keine Pinienkerne, bitte, die gehören nicht in eine Muhammara, aber ein wenig Semmelbösel oder altes Brot.
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