Frühstücksglück: Gebackene Granola-Batate mit frischen Früchten

Gefüllte Süßkartoffeln
Es ist die ganz große Süßkartoffelliebe ❤ Die orange leuchtende Knolle, die auch Batate genannt wird, begeistert mit ihrem süßlichen Geschmack nicht nur große und kleine Genießer und ist so beliebt wie noch nie. Ich mag sie in jeder Form, ob gekocht oder im Ofen gebacken, in der Gemüsepfanne oder in Pommesform. Spannend war für mich vor allem mit Süßkartoffeln zu backen und nach den ersten Versuchen muss ich ehrlich sagen, dass eine Welt ohne Süßkartoffelkuchen oder -brownies unvorstellbar für mich ist. Ein neuer Rezeptversuch steht allerdings schon seit einiger Zeit auf der To Do Liste und wurde vor kurzem endlich ausprobiert: die Frühstücksbatate!
 

Gefüllte Süßkartoffeln

Zugegeben: Die Frühstückssüßkartoffeln nehmen etwas Zeit in Anspruch, da sie eine gute Stunde im Backofen backen müssen. Dafür sind sie jedoch mit wenigen Handgriffen zubereitet und die Wartezeit lohnt sich auf jeden Fall!

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Piña Colada Granola

Pina Colada Granola
Wenn ich an dieses Piña Colada Granola denke, dann spielt in meinem Kopf automatisch der Piña Colada Song von Jack Johnson  ab und ich sehe mich neben ihm unter einer Palme sitzend, den Blick aufs Meer gerichtet, während er munter auf seiner Ukulele vor sich hin spielt. Hach, da bekommt man direkt ein kleines bisschen Fernweh, du nicht auch?
 
Pina Colada Granola

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Süße Couscous Bowl mit Orangen-Apfel Topping und Gewürzkarotten – die perfekte Frühstücksbowl für heiße Sommertage

Couscousbowl
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Hand aufs Herz: Wann bist du zum letzten Mal durch ein Sommergewitter getanzt? Wenn es um Sommergewitter geht, erinnere ich mich so gerne an die Kindheitstage zurück. Da waren diese wunderschönen Sommertage, an denen es warm oder sogar richtig heiß war und man nie so genau wusste, ob man es noch ins Schwimmbad oder an den See schaffte bevor das nächste Gewitter runterkam. Diese heißen Tage, an denen sich innerhalb kürzester Zeit die Wolken am Himmel zusammenziehen und sich ein herrlich kühler Schauer über uns entladen hat. Wenn die Luft noch feucht ist, und es nach Sommerregen riecht, der auf den heißen Asphalt prasselt. 
 
Da gab es zum Beispiel diesen einen Tag, an dem wir am Vormittag mit den Nachbarskindern auf der Straße zum Inline skaten verabredet waren und auf Rollen fangen ums Haus herumspielten. Ganz plötzlich war der Himmel schwarz, in der Ferne hörte man es donnern und grollen und über uns ergoss sich ein herrlich erfrischender Schauer. Wir sind durch den Regen geflitzt, haben gelacht, weiter fangen gespielt und waren innerhalb von Minuten bis auf die Knochen durchnässt, bis Mama uns hinein gepfiffen hat.
Oder andere Male als wir während des Freibadbesuchs von einem Gewitter überrascht wurden und immer darauf hofften, dass es nicht blitz und donnert, sodass wir trotzdem im Wasser bleiben konnten. Bei Regen mit Arschbombe ins Wasser und während des Auftauchens die Regentropfen auf dem Kopf spüren. Hach waren das wundervolle Tage, die ich manchmal wirklich gerne wiederaufleben lassen möchte.
 
Couscousbowl
 
Dieser Sommer hat das Kind in mir öfters mal vor Freude hüpfen lassen. Irgendwann im Juni, noch bevor die große Hitzewelle über uns hinweggefegt ist, haben wir den Tag im Strandbad verbracht und am späten Nachmittag wurde es auf einmal dunkel am Himmel. Wir haben es gerade so mit Ach und Krach aus dem Schwimmbad raus in die Straßenbahn geschafft bevor ein ordentlicher Platzregen losging, der von Minute zu Minute immer stärker wurde. Als wir an unserer Haltestelle ausstiegen, hat es immer noch in Strömen gegossen, aber da wir unsere Badesachen noch unter den Kleidern anhatten, haben wir beschlossen nicht zu warten und im Regen nach Hause zu tanzen.

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Geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta

Zitronenpolenta
Heute habe ich eine fruchtig sommerliche geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta für euch im Gepäck! Kein anderes Steinobst ruft so viele Kindheitserinnerungen hervor und steht für die Heimat, Spätsommerglück und das Gefühl von Geborgenheit wie Zwetschgen. Ist es tatsächlich wieder soweit? Die ersten Zwetschgen sind da, ist das zu glauben?
 

Zitronenpolenta

Im Garten meines Elternhauses standen früher einmal zwei riesengroße wunderschöne Zwetschgenbäume. Sie waren Omas ganzer Stolz und wurden vor sehr langer Zeit im Garten gepflanzt – lange bevor meine Eltern sich dazu entschieden hatten, das Haus meiner Oma umzubauen und auf das Grundstück zu ziehen. Der eine Baum hatte große breite Äste, die bis zu unserem Küchenfenster hinauf rankten und zum Klettern einluden. Der andere stand nur wenige Meter daneben und hatte die Äste im Spätsommer stets prall mit Zwetschgen gefüllt. Sobald die Früchte reif waren, wurden diese mit Eifer geerntet und direkt zu Zwetschgenmarmelade und Zwetschgenmus verarbeitet. Während der darauffolgenden Wochen gab es einen Zwetschgenkuchen nach dem anderen. Das pure Zwetschgenglück!
 
Die Jahre vergingen und hinterließen ihre Spuren an den prächtigen Bäumen. Von Morsch befallen, begannen sie vom Baumstamm ab zu verfaulen und vor einigen Jahren fiel dann schweren Herzens die Entscheidung: die Bäume müssen gefällt werden! Das Risiko war zu groß, dass sie irgendwann brechen und gegen die Hauswand oder in Nachbars Garten fallen könnten. Vorbei war es mit der Zwetschgenfreude, was bleibt ist lediglich die Erinnerung daran.
 
Zwetschgen

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Saftiges Schoko-Haselnuss-Bananenbrot mit Nicecream Aufstrich

Bananenbrot
Sommer, Sonne, Sonnenschein – das Leben kann einfach schön sein! Zugegeben, hier geht es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger zu. Meine Fernwehküche gönnt sich gerade ein kleines Sommerpäuschen. Ehrlich gesagt hält sich die Motivation fürs Kochen und Backen bei der anhaltenden Hitzewelle in Grenzen, aber am Wochenende habe ich dann doch einen kleinen Rappel bekommen und ein paar Stunden hinter dem Herd verbracht, um die Mahlzeiten für die kommenden Tage vorzubereiten.  
 

Bananenbrot

Meal Prep heißt das Zauberwort! Um die ein paar Tage zuvor eingekauften Lebensmittel vor dem sicheren Hitzeschlag zu retten, biss ich also in den sauren Apfel und habe bei gefühlten 40 Grad Gemüse geschnippelt und die Pfanne geschwenkt. Nach eins, zwei Stündchen waren dann alle frischen Lebensmittel verarbeitet und für die nächsten Tage vorgekocht. Übrig blieben nur noch ein paar überreife Bananen und nachdem die Schweißdrüsen sowieso schon geöffnet waren, machten ein paar Grad mehr in meiner Küche auf keinen Unterschied mehr und deshalb entschloss ich mich noch kurzerhand den Ofen anzuschmeißen um mein Lieblingsbananenbrot zu backen. 
 

Bananenbrot

Ich liebe Bananenbrot – schön saftig und weich muss es sein und am allerliebsten darf es noch schön schokoladig schmecken. Genau genommen schmeckt es mehr nach Kuchen als nach Brot, ein Grund mehr es einfach zu lieben! Dass Bananen allerhand positiver Eigenschaften mit sich bringen ist bekannt. Mit den richtigen Zutaten kombiniert, kann man das Bananenbrot dazu noch ohne Reue genießen. Ganz egal ob zum Frühstück oder als Snack zwischendurch, Bananenbrot ist ein super Begleiter durch den Tag. Im Netz gibt es gefühlt tausende von Rezeptvarianten – das Bananenbrot ist einfach ein super Allrounder und lässt sich beinahe allem mixen, was der Vorratsschrank so hergibt. Mein persönliches Lieblingsrezept erhält heute ein Plätzchen auf dem Blog: 

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Süßkartoffelkekse

Süßkartoffelkekse
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36° Grad und es wird noch heißer! Also lasst uns doch einfach den Backofen anschmeißen, auf die paar Grad mehr kommt es dann auch nicht mehr an, was? ;-) Vor kurzem habe ich auf einem meiner portugiesischen Lieblingsblogs das Rezept für diese leckeren Süßkartoffelkekse entdeckt und meine Neugierde war sofort geweckt. Nachdem ich ja bereits einen leckeren Süßkartoffel-Nuss-Kuchen gebacken habe und dabei lernen durfte, dass sich mit Süßkartoffeln auch super leckere süße Sachen zaubern lassen, bestand kein Zweifel daran, dass Süßkartoffelkekse genau so lecker sein werden.
 

Süßkartoffelkekse

Während ich das Rezept übersetzt habe, kam mir eine spontane Eingebung: Was wohl dabei rauskommt, wenn man das Rezept nach dem Clean Eating Prinzip übersetzt und in abgewandelter Form umsetzt? Das musste direkt einmal ausprobiert werden! Meine lieben Kollegen durften als Versuchskaninchen herhalten und das Resultat kam gut bei ihnen an. Wenn die Kekse im Kühlschrank aufbewahrt werden, sind diese auch noch wunderbar erfrischend – gerade richtig für die heißen Sommertage. Natürlich fehlt uns noch der Vergleich zum Originalrezept, das wird irgendwann einmal nachgeholt. Die zuckerfreie Variante wird es bei uns in Zukunft auf jeden Fall öfters geben. 

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