Leite Creme e Queijadas de Leite e Canela – Milchcreme und Milchcremetörtchen mit Zimt

Leite Creme e Queijadas

#Portugiesisch, Süßes | 26. Dezember 2017 | By

Leite Creme ist die Portugiesische Version von Crème brûlée – eine Milchcreme, die mit Eigelb und Zucker zubereitet wird und mit einer herrlichen Karamellkruste serviert wird. Queijadas de Leite e Canela sind kleine Puddingtörtchen, die ebenfalls auf einer Milchcreme-Basis zubereitet und im Wasserbad gebacken werden. Eine ordentliche Prise Zimt, darf natürlich auch nicht fehlen!
 
Willkommen bei Fernwehküches Weihnachtsspezial! Der zweite Weihnachtsfeiertag neigt sich dem Ende zu und heute möchte ich mir die Zeit nehmen um hier zwei weitere wundervolle Portugiesen-Rezepte vorzustellen. Wie bereits in den letzten beiden Posts berichtet, haben mein Liebster und ich dieses Jahr die Planung des Weihnachtsmenüs übernommen und den Weihnachtstag überwiegend in der Küche verbracht.
 

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Piri-Piri caseiro – Piri-Piri-Öl

Piri Piri
Piri-Piri ist eine Chili-Soße, die in so ziemlich jedem portugiesischen Haushalt zum Einsatz kommt. Piri-Piri ist in Portugal die gängige Bezeichnung für die scharfen Schoten, die ihren Weg in viele, viele Gerichte finden. Das selbstgemachte Piri-Piri-Öl gibt deinen selbstgezauberten Gerichten die richtige Würze, es brennt schön an den Lippen, jedoch nicht zu stark im Mund.
 
Frohe Weihnachten! Die Aufregung legt sich langsam wieder, die Bäuche sind gefüllt, die Geschenke sind ausgepackt. Die Magie von Weihnachten hält an, Lichterglanz, der Blick fällt auf all das Schöne und Gute. Die Zeit gehört der Familie und den Freunden.
 

Piri Piri

Den ersten Weihnachtsfeiertag haben wir sehr gemütlich verbracht. Nach unserem Weihnachtskoch-Marathon gestern, haben wir heute erst einmal ausgiebig ausgeschlafen und haben den halben Morgen mit der Familie am Frühstückstisch verbracht. Die Sonne hat über den Bäumen gelacht und am Nachmittag ging es erst für einen ausgiebigen Spaziergang nach draußen.
Im Moment räkeln sich alle gemütlich auf dem Sofa und währenddessen wollte ich mir nicht die Gelegenheit nehmen lassen dir zu zeigen, was dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum auf meine Liebsten gewartet hat.

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Natas do Céu – Ein himmlisches Cremedessert

Natas do Ceu

#Portugiesisch, Süßes | 23. Dezember 2017 | By

Natas do Céu (wörtlich übersetzt ‚Sahne vom Himmel‘) ist ein portugiesisches Dessert, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Es schmeckt nicht nur himmlisch, es ist auch ein kleines himmlisches Kalorienbömbchen. Aber zu Weihnachten darf man da sicherlich eine kleine Ausnahme machen!
 
Ho-ho-ho ihr Lieben! Weihnachten steht vor der Tür! Hast du schon alle Geschenklein eingepackt? Ist der Weihnachtsbaum bereits geschmückt? Ich mache es mir gerade vor unserem leuchtenden Weihnachtsbaum bequem, während ich diesen neuen Post für einen weiteren Weihnachtsrezepte-Liebling vorbereite. Mein Liebster und ich haben dieses Jahr zum ersten Mal einen eigenen Weihnachtsbaum besorgt. Da wir die Weihnachtsfeiertage bei der Familie verbringen haben wir ihn bereits letztes Wochenende aufgestellt und geschmückt. Im Hintergrund läuft gerade die Weihnachtsplaylist. In der Küche breitet sich der Geruch nach frisch gekochtem Kaffee aus. Ich freue mich riesig auf ein paar ruhige und besinnliche Festtage im Kreise meiner Liebsten.
 

Natas do Ceu

Außerdem wird es eine weitere Premiere geben: Wir werden dieses Jahr zum ersten Mal das Weihnachtsmenü von A bis Z selbst ausrichten. Ich bin schon mega gespannt und könnte bereites jetzt schon loslegen. Natürlich habe ich mir bereits eine portugiesische Besonderheit für das Dessert überlegt, aber dazu die nächsten Tage mehr. Bist du zufällig noch auf der Suche nach einem leckeren Dessert für die Festtage? Psssst, dann habe ich hier etwas ganz besonderes für dich!

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Broas com batata doce e nozes – Weihnachtliche Süßkartoffel-Nocken

Broas

#Portugiesisch, Süßes | 17. Dezember 2017 | By

Broas (ausgesprochen: Broasch) ist ein typisch portugiesisches Weihnachtsgebäck, das es in sehr vielen unterschiedlichen Versionen gibt. Wörtlich übersetzt bedeutet Broas Brötchen – süße Brötchen also, die dir nicht nur die dir nicht nur die Weihnachtszeit versüßen, sondern auch super leicht nach zu backen sind. Für mein neustes Küchenexperiment habe ich mich für die Süßkartoffel-Nuss-Nocken entschieden.
 
Der dritte Advent klopft an unsere Tür, nur noch eine Woche bis Weihnachten! Gerade in der Weihnachtszeit kommt es mir oft so vor, als ob die Zeit nur so an einem vorbeifliegt. Alle Jahre wieder nimmt auf Arbeit der Stress neue Ausmaße an, abends wird noch kurz durch die Stadt gehetzt um hier und da noch eine Weihnachtsbesorgung zu erledigen und um das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Um so wichtiger wird es, sich vom vorweihnachtlichen Stress nicht zu vereinnahmen zu lassen und sich bewusste Auszeiten zu schaffen. Einfach mal innehalten.
 

Broas

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Aletria – Portugiesische Weihnachtsnudeln

Aletria

#Portugiesisch, Süßes | 9. Dezember 2017 | By

Heute habe ich ein weiteres Weihnachtsrezept aus Portugal für euch: Aletria – ein Nudeldessert, das an ein bisschen an den portugiesischen Milchreispudding erinnert. Aletria wird aus dünnen Fadennudeln zubereitet. Ich kannte diese bislang nur von herzhaften Rezepten und war anfangs etwas überrascht, dass sich damit auch etwas Süßes zaubern lässt. Mit Freuden wurde ich des Besseren belehrt! Aletria ist ein schmackhaftes Dessert, das traditionell zu Weihnachtszeit serviert wird. Je nach Region gibt es die süßen Nudeln in den unterschiedlichsten Varianten – mal mit mehr Nudeln, mal mit weniger, mal mit Eigelb, mal ohne. Das Rezept, das ich hier vorstelle habe ich von Freunden aus Corroios erhalten und kommt aus der Margem Sul, südlich der Tejo-Mündung gelegen.
 
Aletria habe ich an meinem zweiten Weihnachtsfest kennen gelernt. Ein weiterer Weihnachtsrezept-Klassiker, der nahezu überall am portugiesischen Weihnachtsabend serviert wird.
 

Aletria

Insgesamt hatte ich zwei Mal das Vergnügen Weihnachten in Portugal zu feiern. Es hat sich beide Male etwas surreal angefühlt. Während die Familie und Freunde Fotos aus der verschneiten Heimat schickten und von Weihnachtsmarktbesuchen, Glühweinsausen und Adventsfeiereien erzählten, sind wir am Strand entlanggeschlendert, haben die warmen Wintertage genossen und unsere Füße ins Meer gehängt. Zum zweiten Weihnachtsfest ist meine Familie eingeflogen und wir haben den Weihnachtstag in Belém verbracht. Dort sind wir ein bisschen herum gebummelt, haben den Torre de Belém und den Padrāo des Descobrimentos besucht und haben natürlich auch in der Pasteleria de Belém halt gemacht um die weltbesten Pastéis de Belém zu genießen. Für den Abend haben wir eine bunte Mischung frischen Fisch und noch ein paar ‚Keine-Ahnung-was-das-genau-ist-sieht-aber-sehr-lecker-aus‘ Sachen eingekauft.
 
Aletria - Portugiesische Weihnachtsnudeln
 
Um ein bisschen portugiesische Tradition mit meiner Familie zu teilen, habe ich Freunde nach klassischen Weihnachtsspeisen gefragt. Nachdem mir immer wieder Aletria genannt wurde, war die Entscheidung gefallen.
 

Aletria - Portugiesische Weihnachtsnudeln

Die Zubereitung von Aletria ist eigentlich ganz einfach. Leider hatte ich jedoch zu der Zeit noch keine all zu großen Erfahrungen mit der portugiesischen Küche gesammelt und meine kulinarischen Kenntnisse wurden überwiegend durch den Konsum portugiesischer Spezialitäten bestimmt.
 
Und so kam es, dass wir uns am Weihnachtsabend mit großer Motivation und sehr viel Enthusiasmus an die Zubereitung unseres Weihnachtsmenüs machten. Blöderweise mussstem wir sehr bald feststellen, dass man kein 5- Sterne-Resultat erwarten kann, wenn man eigentlich gar keine Ahnung hat, was da genau auf den Tisch kommt.
Während Papa mit dem Fisch zu Gange war und ehrfurchtsvoll kämpfte, diesen vor dem Zerfall zu bewahren, musste ich leider feststellen, dass man bei der Zubereitung von Aletria auch so einiges falsch machen kann. Glücklicherweise konnte der Hauptgang noch gerettet werden, doch auf die Aletria mussten wir leider verzichten.
 

Aletria

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Aletria bei mir nach diesem missglückten Küchenexperiment komplett in Vergessenheit geriet. Doch als ich neulich durch meinen Lieblings-Portugiesen-Feinkostladen geschlendert bin und dabei zufällig an einem Regal mit Aletria vorbei kam, hat mich die Neugierde gepackt! Rein in den Einkaufswagen, Mission Aletria gestartet!
 

Aletria - Portugiesische Weihnachtsnudeln

Schlussendlich war es dann wirklich nicht so schwer, wenn man denn nur die einzelne Schritte genau nach Rezept folgt!  Aber nun zum Rezept:

 

Aletria
Portugiesische Weihnachtsnudeln
Autor: Fernwehküche
Zutaten
Zutaten
  • 500 ml Wasser und eine Prise Salz
  • Schale einer Orange
  • 2 Zimtstangen
  • 150 g Aletria Fadennudeln
  • 600 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 1 TL Butter
  • Zimt Orangeschale oder Beeren für die Dekoration
Anleitungen
So werden die Weihnachtsnudeln zubereitet
  1. Das Wasser mit der Prise Salz, der Orangenschale und den zwei Zimtstangen in einem Topf zum kochen bringen. Sobald das Wasser kocht die Nudeln hinzugeben. Sind die Nudeln sehr lang, dann einfach in kleine Stücke brechen. Die Nudeln immer wieder mit einer Gabel umrühren um zu verhindern, dass sie am Boden einbrennen. Die Nudeln so lange kochen, bis das Wasser verdunstet ist.
  2. In einem zweiten Topf 600 ml Milch mit dem Zucker aufkochen und die gekochte Aletria mit der Orangenschale und den Zimtstangen hinzugeben. Das Ganze kurz aufkochen und dabei ständig umrühren.
  3. Nimm den Milchtopf vom Herd und nehme die Orangenschale und die Zimtstangen raus. Beides kannst du später für die Deko wiederverwenden.
  4. Im nächsten Schritt muss das Eigelb mit einem Schuss Milch verrührt werden. Die Masse etwas abkühlen lassen und das Eigelb unterrühren.
  5. Die Masse mit dem Eigelb nochmals aufkochen. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und die Butter dazu geben. Die Masse so lange verrühren, bis sich die Butter vollständig aufgelöst hat.
  6. Jetzt muss die Aletria etwas abkühlen, dann kannst du sie in Servierschalen geben, mit Zimt, den Zimtstangen, der Orangenschale dekorieren. Bis zum Verzehr sollte die Aletria im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Aletria - Portugiesische Weihnachtsnudeln

Ich wünsche dir einen wunderbaren zweiten Advent!

Bom proveito

Rabanadas – Portugiesische Arme Ritter

Rabanadas

#Portugiesisch, Süßes | 4. Dezember 2017 | By

Rabanadas (ausgesprochen: Rabanaaadasch) werden als traditionelles Weihnachtsgebäck serviert und sind hierzulande als Arme Ritter bekannt. In Portugal werden sie überwiegend in einer Mischung aus Ei und Milch getunkt und nach dem Frittieren mit Zimt und Zucker bestreut. Mein Lieblingsrezept ist eine weitere Variante bei der etwas Portwein zur Ei-Milch-Soße hinzugeben wird. Heute stelle ich dir beide Varianten vor.
 
Erinnerungen… Mein erstes Weihnachtsfest in Portugal. Freudige Erwartung, kindliche Aufregung und ein Hauch von Melancholie zugleich. Weit weg von der Familie, um die sich gerade während der Weihnachtszeit alles dreht. Weit weg, im strahlend schönen Portugal. Während in Deutschland oftmals der erste Schnee in der Vorweihnachtszeit fällt, scheint in Lissabon die Sonne über die Dächer hinweg. In den Abendstunden kriecht der Nebel zwischen den Häusern entlang. In der Wohnung wird es ohne Heizung kalt – richtig kalt. Es wird viel Tee gekocht, um sich ein bisschen aufzuwärmen und die Wärme wird in den Cafés und Tavernen aufgesucht, in denen sich die Leute tummeln um vor der Kälte in den eigenen vier Wänden zu fliehen.
 

Rabanadas

Festliche Weihnachtsstimmung in den Straßen von Lissabon, ein wahnsinniges Weihnachtslichter-Spektakel in den Kaufhäusern. In der Weihnachtsnacht kommen die Familien zusammen und es werden zahlreiche Speisen und Gänge aufgetischt. Nach 5 Monaten in Portugal hatte uns unsere Freundin Paula eingeladen, das Weihnachtsfest gemeinsam mit ihrer Familie zu feiern.
 
Es wurde traditionell gespeist. Als Hauptgang gab es Bacalhau mit ‚Couve Galege‘ und gekochten Kartoffeln ‚Bacalhau vom Todos‘. Zum Dessert wurden wir mit einer unglaublichen Vielfalt an Süßspeisen überwältigt. Rabanadas, Aletria, Bolo de Rei, Filhos, Pudim, Leite Creme und noch vieles, vieles mehr. Natürlich kamen wir nicht umhin, von jeder einzelnen Speise zu probieren!
 

Rabanadas

Mit dem Vorsatz irgendwann einmal all diese Köstlichkeiten einmal nach zu backen und zu kochen und ein bisschen vom portugiesischen Weihnachtsgeist hervorzurufen, habe ich heute das Rezept für die Rabanadas – die portugiesische Variante von Arme Ritter – ausprobiert.
 
Als traditionelles Weihnachtsgebäck serviert, werden sie überwiegend in einer Mischung aus Ei und Milch getunkt und nach dem Frittieren mit Zimt und Zucker bestreut. Mein Lieblingsrezept ist eine weitere Variante bei der etwas Portwein zur Ei-Milch-Soße hinzugeben wird. Heute stelle ich dir beide Varianten vor:

 

Rabanadas
Arme Ritter - das klassische Weihnachtsrezept
Autor: Fernwehküche
Zutaten
Für ca. 15 Rabanadas benötigst du
  • 1 Kastenbrot Weißbrot, in fingerbreite (ca. 1,5 cm dicke) Scheiben geschnitten
  • 2 Eier
  • 1 Dose Kodensmilch
  • 300 ml Milch
  • Zimt-Zucker-Mischung
Anleitungen
So werden die klassischen Rabanadas zubereitet
  1. Vermische die Milch mit der Kodensmilch und gebe Sie in eine flache Schüssel oder in einen Suppenteller.
  2. In einer anderen flachen Schüssel oder in einem weiteren Suppenteller die Eier verquirlen.
  3. Die Brotscheiben zuerst in die Milchmischung legen und ein paar mal umdrehen.
  4. Im nächsten Schritt die Brotscheibe in die Eimasse legen und ebenfalls umdrehen.
  5. Achte hier auf die Reihenfolge der Schritte: Wird das Brot zuerst in die Eimasse gelegt, schmecken die Rabanadas nach Ei und nicht nach Kodensmilch.
  6. Bevor die Rabanadas angebraten werden, bereite einen weiteren Teller bzw. eine flache Schüssel vor und mische den Zimt-Zucker an.
  7. Butter in einer Pfanne zergehen lassen und die Rabanadas von beiden Seiten anbraten.
  8. Aus der Pfanne in die Zimt-Zucker-Mischung legen und ein paar mal umdrehen. Rabanadas haben eine ordentliche Zimt-Zucker-Kruste. Durch das Fett beim braten, haftet die Zimt-Zucker-Kruste schön an der Oberfäche der Rabanadas.
  9. Als ‚kalorienarme' Variante (wobei die Sache mit den Kalorien relativ ist ;-)) können die Rabanadas auch im Backofen zubereitet werden. Hierzu einfach eine Auflaufform mit ordentlich viel Butter einfetten, die Brotscheiben nebeneinander in die Form legen und das ganze bei 180° ca. 30 Minuten backen. Achtung: die Brotscheiben sollten nicht aufeinander gelegt werden, die kleben nämlich sonst zusammen. Außerdem sollten die Brotscheiben alle 10 Minuten umgedreht werden.
Rezept-Anmerkungen

Mein Tipp:
Ich habe bereits beide Optionen ausprobiert und muss ehrlich sagen, dass die Ofenvariante nicht wirklich für mich funktioniert hat. Die Rabanadas backen zwar schön aus, aber je nach Größe der Brotscheiben und nach der Menge, die man zubereitet, bedarf es entweder mehrerer Auflaufformen oder einer riesengroßen Form. Außerdem fehlt es dann an ‚Kleber‘ für die Zimt-Zucker-Kruste. Allerdings stehe ich auch nicht so gerne ewig vor der Pfanne, ich bin manchmal einfach zu ungeduldig und verzichte gerne auf die Warterei. Deshalb backe ich die Rabanadas inzwischen im Ofen vor und brate sie dann nur noch kurz in Butter an. Schmeckt super, das Zuckerkrustenproblem ist auch gelöst und das Leben ist ohnehin zu kurz um die Zeit mit kalorienzählen zu vergeuden ;-)

 

Rabanadas

 

Portwein-Rabanadas
Mein Rezeptliebling
Autor: Fernwehküche
Zutaten
Für die Rabanadas benötigst du
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Kastenbrot Weißbrot, in Scheiben geschnitten
  • 1 Zimtstange
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Zucker
  • 75 ml Portwein
  • 4 Eier
  • Die Schale einer halben Biozitrone
  • Zimt-Zucker-Mischung
Für die Deko
  • Zimtstangen
  • Zitronenschale
Anleitungen
So bereitest du die Rabanadas zu
  1. In einem Topf die Milch mit dem Zucker, der Zitronenschale und der Zimtstange erhitzen und unter ständigem rühren 2 Minuten köcheln lassen.
  2. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und den Portwein unterrühren.
  3. Die Brot-Scheiben in der Milch-Portwein-Soße kurz einweichen und in einer Schüssel oder Servierschale auf die Seite stellen. Je dünner und weicher das Brot, desto schneller solltest du die Scheiben wieder aus der Flüssigkeit holen um zu verhindern dass das Brot durchweicht. Bei dickeren Scheiben solange warten, bis das Brot die Flüssigkeit aufgesogen hat.
  4. Die Eier mit einer Prise Salz aufschlagen und die Brotscheiben durch die Ei-Masse ziehen, bevor diese im Anschluss frittiert werden.
  5. In einer mit Olivenöl oder Öl erhitzten Pfanne, die eingeweichten Brotscheiben von beiden Seiten frittieren.
  6. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenrolle legen, um das überschüssige Öl abtropfen zu lassen.
  7. Die noch heißen Rabanadas mit Zimt und Zucker bestreuen.
  8. Nach Belieben vor dem Servieren mit den Zimtstangen und der Zitronenschale dekorieren.
Rezept-Anmerkungen

Die Rabanadas schmecken auch mit Honig super lecker.

 

Rabanadas

Ich hoffe, du hattest einen wunderschönen ersten Advent und wünsche dir eine ruhige und stressfreie Vorweihnachtszeit.

Bom proveito

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