Spargel-Lachs-Fladenbrote

#Heimatliebe | 13. Juni 2018 | By

*enthält Werbung ohne Auftrag da Geschäftsnennung

In letzter Zeit, habe ich mir ein paar Gedanken zu meinem Blog gemacht und mir durch den Kopf gehen lassen für was meine ‚Fernwehküche‘ denn so alles steht. Angefangen hat alles mit der Idee über die portugiesische Küche zu bloggen. Dann kam ganz ungeplant die lustige Kochrunde #Letscooktogether, die von der lieben Ina organisiert wird hinzu, bei der jeden Monat zu einem bestimmten Thema gekocht oder gebacken wird. Anfang des Jahres habe ich mich mit der 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge auseinander gesetzt. Eine Erfahrung, die mir vor Augen geführt hat, wie stark wir eigentlich vom täglichen Zuckerkonsum beeinflusst werden und wie positiv sich der Verzicht auf Industriezucker auf das eigene Wohlbefinden auswirken kann. Der Zuckerdetox hat mir so gutgetan, dass ich mich dazu entschlossen habe auch langfristig auf den Konsum von Industriezucker weitestgehend zu verzichten. Wenn ich mir heute meinen Blog anschaue, ist eine bunte Mischung an Themen und Rezepten entstanden und ich muss ein bisschen darüber schmunzeln, wie sich mein neues Herzensprojekt in so kurzer Zeit entwickelt hat. Dazu kommen noch ganz viele neue Ideen, die ich in Zukunft realisieren möchte. 

Es kommt gerade immer wieder das Gefühl auf, dass es an der Zeit ist meine ‚Fernwehküche‘ neu zu definieren. Wer den Begriff ‚Fernwehküche‘ liest denkt vielleicht erst einmal an eine kulinarische Reise um die Welt – Gerichte aus fernen Ländern, exotische Aromen und Gewürze. In erster Linie habe ich das Fernweh stets auf meine Sehnsucht und Liebe zu Portugal bezogen. Mittlerweile gewinnt mein Claim ‚Recordar é reviver‘, also ‚Erinnern ist Beleben‘ eine immer größere Bedeutung für mich. Das trifft sowohl auf die Rezepte zu, die ich ganz bald noch ausprobieren möchte aber auch auf das nächste Herzensprojekt, dem ich mich gerade vermehrt offline widme – ein von Hand gestaltetes Familienrezeptebuch.  

Fernweh.
Wikipedia sagt dazu: „Fernweh beschreibt die menschliche Sehnsucht, vertraute Verhältnisse zu verlassen und sich die weite Welt zu erschließen.“

Be happy

Vertraute Verhältnisse zu verlassen und an neue Orte aufzubrechen, das habe ich schon einige Male getan. Ich habe es zwar nicht ganz so weit in die Ferne geschafft, bin nie wirklich über Europa hinausgekommen, habe aber dennoch neue Städte und Länder erschlossen, denen ich ein kleines Stück meines Herzens geschenkt habe. Um es mit meinem Lieblingszitat von Pascal Mercier auszudrücken:

“We leave something of ourselves behind when we leave a place, we stay there, even though we go away. And there are things in us that we can find again only by going back there.”

Durch meine Fernwehküche hole ich mir ein bisschen von der Vertrautheit jener Orte zurück und lasse durch die kulinarische Erfahrung einen Teil dessen, was ich dort gelassen habe wieder im Alltag aufleben. Die Reise durch meine Fernwehküche bringt mich jenen Orten und glücklichen Erinnerungen ein bisschen näher. Somit steht das Fernweh in ‚Fernwehküche‘ viel mehr für die Liebe, Sehnsucht und Erinnerung zu jenen Orten, zu denen ich einen ganz persönlichen Bezug habe als für die Sehnsucht nach dem Weiten.

Fernwehküche.
Gedankenspaziergänge zu jenen Orten, denen ich einen Teil meines Herzens geschenkt habe und zu denen ich zurückfinde, in dem ich durch kleine kulinarische Ausflüge den Moment in meine Küche hole und wieder aufleben lasse.

Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen eine neue Kategorie in meinen Blog aufzunehmen: Heimatliebe. Die Heimatliebe steht für Leckeres aus der nicht allzu weit entfernten Heimat, für Kindheitserinnerungen an Mamas oder Omas Küche, für das regionale Küchenglück. Im wörtlichen Sinne steht Heimat bzw. Heimweh im direkten Gegensatz zum Fernweh, das ist mir bewusst. Wenn wir jedoch zu der oben ausgeführten Definition zurück gehen, dann fügt sich die Kategorie doch ganz wunderbar in das Thema meines Blogs ein, findest du nicht auch?  

SpargelLachsFladenMitQuinoaTaboule

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Maultaschen Tacos mit Mango-Avocado-Guacamole

#Heimatliebe | 19. Mai 2018 | By

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Die liebe Yvonne feiert mit ihrem Puppenzimmer gerade 8-jährigen Bloggergeburtstag und auf diesem Wege sende ich ihr meine liebsten und besten Geburtstagsgrüße! 8 Jahre wow! Bei mir sind es noch ein paar Monate hin, bis ich meinen allerersten Bloggergeburtstag feiern darf, aber für eine Geburtstagssause bin ich immer zu haben! Zu Puppenzimmers Ehrentag gibt es ein kleines Gewinnspiel, bei dem es einen KitchenAid Cook Processor zu gewinnen gibt und da ich derzeit ohnehin mit einem Food Processor liebäugele will ich ausnahmsweise Mal mein Glück versuchen. Gewinnspiele sind eigentlich nicht so mein Ding, da ich prinzipiell nie etwas gewinne, aber hey: Vielleicht finde ich blindes Huhn auch einmal ein Korn ;-) 

Maultaschen Tacos

Hinzu kommt natürlich noch der Spaßfaktor, der das Gewinnspiel bietet: Zum Thema ‚Fit in den Frühling‘ dürfen Rezeptideen mit Bürger-Maultaschen eingereicht werden und da konnte ich mal wieder richtig kreativ in meiner Fernwehküche werden – yeah! Mein kleines Schwabenherz ist dabei ebenfalls vor Freude aufgeblüht, immerhin gehören die ‚Herrgottsbescheißerle‘, wie sie bei uns genannt werden zu den typisch regionalen Spezialitäten. Aus diesem Grund musste ich auch nicht lange überlegen und trotz des großen Bürger-Maultaschen-Sortiments fiel die Wahl sofort auf den Klassiker ‚Schwäbische Maultaschen‘.  

Maultaschen Tacos

Als Rezept habe ich diese leckeren Maultaschen-Tacos eingereicht, die so gut geschmeckt haben, dass sie sich direkt ein Plätzchen auf dem Blog verdient haben.

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