Zuckerfreies Hefeglück: Zitroniger Hefezopf

Zitroniger Hefezopf

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Hin und wieder kommt es vor, dass ich freudetanzend durch meine Fernwehküche hüpfe. Wenn zum Beispiel etwas nachgekocht oder -gebacken wurde, das genauso und nicht anders wie in der Erinnerung schmeckt. Oder wenn ein besonders anspruchsvolles Rezept gelingt. Im Juni gab es für mich einen ganz besonders tollen Anlass um aufgeregt durch die Küche zu hüpfen. Der KitchenAid Cook Processor, den ich beim Bürger Maultaschen-Gewinnspiel auf Puppenzimmers Blog gewonnen habe, kam in meiner Fernwehküche an. Erst einmal musste die Küche umgeräumt werden um Platz für das gute Stück zu schaffen. Nach einer Runde Konfetti, das sich in der ganzen Wohnung verteilt hat, wurden alle Teile ausgepackt, die Bedienanleitung studiert und die KitchenAid Kochbuch App installiert. Am darauf folgenden Wochenende durfte das Maschinchen direkt ausprobiert werden. Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf etwas gefreut!

Zitroniger Hefezopf

Ehrlich gesagt träume ich schon seit einer ganzen Weile von einem Prep’n’Cook-Gerät. Nach meiner Zuckerfrei-Challenge Anfang des Jahres  habe ich immer häufiger Rezepte entdeckt, die einen leistungsstarken Mixer voraussetzen. Doch leider kosten die Geräte eben auch eine kleine Stange Geld. Um so glücklicher und dankbarer bin ich, dass ich den KitchenAid Artisan Cook Processor in Empfang nehmen durfte. Ein Küchen-Allrounder der einfach alles kann: Schneiden, schmoren, kochen, dämpfen, mixen und kneten. Yay! 
 
Auch der Liebste war hellauf begeistert und hatte große Freude beim auspacken und auskundschaften der neuen Wundermaschine! Er ist zwar noch ein bisschen skeptisch, was das Kochen und Braten im Cook Processor betrifft, aber ich bin mir sicher, dass diese sich schnell legen wird, wenn er denn dann mal selbst ans Werk geht. Bis jetzt haben alle Koch- bzw. Backresultate, die mit dem Cook Processor zubereitet wurden auf jeden Fall überzeugt! 

Zitroniger Hefezopf

Vor allem war ich auf den ‘perfekten Hefeteig‘ neugierig, der im Kochbuch angepriesen wurde. Ein Rezept für einen Hefezopf gabs auch direkt in der Kochbuch-App, allerdings wollte ich lieber einen zuckerfreien Hefezopf backen und so habe ich das Rezept kurzerhand etwas abgewandelt und meine (Industrie-)zuckerfreie Version daraus gemacht.

Das Mehl habe ich ganz einfach durch Dinkelvollkornmehl ersetzt und anstelle von Zucker ein Kokosblütenzucker als Süßungsalternative verwendet. Für die Glasur habe ich zum ersten Mal eine zuckerfreie Glasur auf Kokosbasis ausprobiert. Eine tolle Alternative zur Puderzuckerglasur. Neugierig auf das Rezept?

Beste Marmelade

Zitroniger Hefezopf
Zuckerfreies Hefeglück
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Für den Hefezopf
  1. 150 ml Milch
  2. 60 g weiche Butter
  3. 1 Hefewürfel
  4. 50 g Kokosblütenzucker
  5. 80 g Magerquark
  6. 1 Ei (Größe M)
  7. 560 g Dinkelmehl
  8. Eine Prise Salz
  9. Abrieb einer halbe (Bio-)Zitrone
Für die erste Glasur
  1. 1 Esslöffel Kokosblütenzucker
  2. 1 Esslöffel Wasser
  3. 1 Esslöffel Kokosöl
  4. 1 spritzer Zitronensaft
Für die zweite Glasur
  1. 10 g Kokosöl
  2. 20 g Kokosmus
  3. 2 Teelöffel Cashew-Creme
Für die Zubereitung im CookProcessor
  1. Die Schüssel mit dem Teigmesser bestücken. Milch, Butter, Hefe und 1 EL Kokosblütenzucker hinzufügen. Deckel schließen. Programm Kneten P1 einstellen und auf Start drücken. Beim Signalton den Deckel öffnen. Quark, Ei, Mehl, Salz und Zitronenabrieb hinzufügen. Start drücken, um das Programm fortfahren zu lassen.
  2. Beim Signalton erneut Start drücken, um den Teig gehen zu lassen. Nach Ablauf der Zeit den Teig noch einmal kurz durchkneten.
  3. Auf bemehlter Arbeitsfläche den Teig zu 3 gleichmäßigen Rollen formen und diese zu einem Zopf schlingen. Auf ein Blech legen und den Teig mit Wasser bestreichen. Den Zopf für weitere 10 Minuten gehen lassen.
  4. Das Blech und ein ofenfestes Schüsselchen mit Wasser befüllt in den vorgeheizten Ofen stellen. Den Zopf bei 180° ca. 30-35 Minuten backen.
  5. In der Zwischenzeit die erste Glasur vorbereiten. Alle Zutaten in einer kleinen Tasse verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nimm den Zopf nach ca. 25 Minuten aus dem Ofen und pinsele ihn mit der ersten Glasur ein. Dann den Zopf fertig backen lassen und aus dem Ofen nehmen.
  6. Für die zweite Glasur das Kokosöl mit dem Kokosmus in eine Tasse geben und diese dann in ein Gefäß mit heißem Wasser stellen, um das ganze zu schmelzen. Anschließenend die Cashew-Creme unterrühren bis es eine gleichmäßige Creme ist. Das ganze etwas abkühlen lassen. Nachdem der Zopf abgekühlt ist, die Glasur auftragen und dann für ein paar Stunden setzen lassen. Wer mag kann noch ein paar Mandelblättchen darüber streuen.
Für die Zubereitung ohne CookProcessor
  1. Hefe mit 2-3 EL lauwarmer Milch und 1 EL Zucker anrühren und ca. 10 Minuten gehen. lassen.
  2. Die weiche Butter mit dem restlichen Zucker und dem Ei verrühren. Anschließend Hefemischung, Magerquark und Milch unterrühren, dann den Zitronenabrieb hinzugeben.
  3. Das Mehl und die Prise Salz mischen und unter die Masse rühren. Den Teig ordentlich durchkneten, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben.
  4. Den Teig in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch bedecken. An einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen.
  5. Den Teig noch einmal kurz durchkneten und dann zu 3 gleichmäßigen Rollen formen und diese zu einem Zopf schlingen. Auf ein Blech legen und den Teig mit Wasser bestreichen. Den Zopf für weitere 10 Minuten gehen lassen.
  6. Das Blech und ein ofenfestes Schüsselchen mit Wasser befüllt in den vorgeheizten Ofen stellen. Den Zopf bei 180° ca. 30-35 Minuten backen.
  7. In der Zwischenzeit die erste Glasur vorbereiten. Alle Zutaten in einer kleinen Tasse verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nimm den Zopf nach ca. 25 Minuten aus dem Ofen und pinsele ihn mit der ersten Glasur ein. Dann den Zopf fertig backen lassen und aus dem Ofen nehmen.
  8. Für die zweite Glasur das Kokosöl mit dem Kokosmus in eine Tasse geben und diese dann in ein Gefäß mit heißem Wasser stellen, um das ganze zu schmelzen. Anschließenend die Cashew-Creme unterrühren bis es eine gleichmäßige Creme ist. Das ganze etwas abkühlen lassen. Nachdem der Zopf abgekühlt ist, die Glasur auftragen und dann für ein paar Stunden setzen lassen. Wer mag kann noch ein paar Mandelblättchen darüber streuen.
Fernwehküche https://www.fernwehkueche.de/
Zitroniger HefezopfGuten Appetit

Traumhaft gut schmeckt der Zopf mit selbstgemachter Haselnusscreme oder Marmelade. Inzwischen esse ich echt wenig Marmelade (früher hingegen verging kein Tag ohne ein Marmeladenbrot), aber zum Sonntagsfrühstück darf es hin und wieder eine Ausnahme sein. Von unserem letzten Hamburg Urlaub im Mai haben wir noch ein Gläschen Hafenrundfahrt-Marmelade zuhause – handgemachte und von der lieben Marge verkauft ❤ Marge haben wir bei einem gemütlichen Stadtbummel kennengelernt, als wir zufällig im Mutterland (Delikatessen aus Good old Germany) reingeschnuppert haben. An dem Tag hat sie ihre Marmeladen im Laden zur Verkostung angeboten und uns mit ihrer Hafenrundfahrt-Marmelade begeistert.
 
Marge ist eine ganz süße Person, die ihren Job als Stewardess an den Nagel gehängt hat und ins Marmeladengeschäft eingestiegen ist. Ihre Gläschen beschriftet sie teils noch von Hand. Ihre Marmeladen sind handgekocht und haben eine feine Gustatorik. Es wird übrigens auch gerade nur so viel Zucker verwendet was unbedingt nötig ist. In der Hafenrundfahrt-Marmelade findet man noch kleine Fruchtstückchen – Blutorange oder Banane, ein toller Fruchtmix, der die kleine Zuckersünde wirklich wert ist! Seit unserer ersten Begegnung mit Marge wird immer ein kurzer Stopp bei Mutterland eingelegt, damit uns ein neues Gläschen Marmelade mit nach Hause begleiten kann. (Kleiner Disclaimer: Hierbei handelt es sich übrigens nicht um bezahlte oder gesponserte Werbung, sondern um eine persönliche Empfehlung, die von Herzen kommt).   
 
Alles in allem macht die schnelle und unkomplizierte Zubereitung im neuen CookProcessor wirklich Spaß und die Liste an Rezepten, die wir noch ganz bald ausprobieren möchten ist lang ;-) Hast du generell Interesse an Rezepten, die im Cook Processor zubereitet werden? Falls ja, hinterlasse mir gerne einen Kommentar! Vielleicht wandert ja das ein oder andere selbstkreierte Rezept auch noch auf den Blog. Lassen wir uns überraschen!
 
Übrigens:
Ein paar Tage nach dem Erhalt meines Gewinns wurde dann auch mein Gewinnerrezept von der lieben Yvonne nachgekocht. Hüpft unbedingt mal zu ihr rüber und schaut euch den tollen Beitrag an. Zum Puppenzimmers Blog geht’s hier.

 

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