Heimatglück: Apfel-Feigen-Marmelade mit Tonkabohne

Apfel-Feigen-Marmelade

#Heimatliebe | 22. September 2018 | By

Im September beginnt offiziell die Apfelernte-Zeit und deshalb wird meine Fernwehküche euch über die kommenden Wochen mit ganz viel Apfelliebe beglücken. Grund hierfür sind zwei große, voll gefüllte Obstkkisten voller Äpfel, die während der letzten beiden Wochen verarbeitet wurden bzw. während der kommenden Tage noch fleißig aufgebraucht werden müssen. Zum Auftakt unseres Urlaubs ging es für einen Tag aufs Land nachdem mein lieber Arbeitskollege uns dazu eingeladen hatte, bei der Ernte seiner Streuobstwiese behilflich zu sein. 
 
Apfelernte
 
An einem wunderschönen spätsommerlichen Nachmittag haben wir haufenweise Äpfel von den Ästen geschüttelt und aufgesammelt,  diese in große Säcke abgepackt und für den Eigenbedarf ein paar Körbchen gefüllt. Am späten Nachmittag ging es mit zwei großen Kisten voll gefüllt mit Äpfel verschiedenster Sorten, einer Tüte Zwetschgen und Mirabellen wieder zurück nach Hause. Ein paar Tage später gab es noch vier 5l-Kanister Apfelsaft, der aus den geernteten Äpfeln zubereitet wurde.
 
Apfelernte

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Geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta

Zitronenpolenta
Heute habe ich eine fruchtig sommerliche geeiste Zwetschgensuppe auf Zitronenpolenta für euch im Gepäck! Kein anderes Steinobst ruft so viele Kindheitserinnerungen hervor und steht für die Heimat, Spätsommerglück und das Gefühl von Geborgenheit wie Zwetschgen. Ist es tatsächlich wieder soweit? Die ersten Zwetschgen sind da, ist das zu glauben?
 

Zitronenpolenta

Im Garten meines Elternhauses standen früher einmal zwei riesengroße wunderschöne Zwetschgenbäume. Sie waren Omas ganzer Stolz und wurden vor sehr langer Zeit im Garten gepflanzt – lange bevor meine Eltern sich dazu entschieden hatten, das Haus meiner Oma umzubauen und auf das Grundstück zu ziehen. Der eine Baum hatte große breite Äste, die bis zu unserem Küchenfenster hinauf rankten und zum Klettern einluden. Der andere stand nur wenige Meter daneben und hatte die Äste im Spätsommer stets prall mit Zwetschgen gefüllt. Sobald die Früchte reif waren, wurden diese mit Eifer geerntet und direkt zu Zwetschgenmarmelade und Zwetschgenmus verarbeitet. Während der darauffolgenden Wochen gab es einen Zwetschgenkuchen nach dem anderen. Das pure Zwetschgenglück!
 
Die Jahre vergingen und hinterließen ihre Spuren an den prächtigen Bäumen. Von Morsch befallen, begannen sie vom Baumstamm ab zu verfaulen und vor einigen Jahren fiel dann schweren Herzens die Entscheidung: die Bäume müssen gefällt werden! Das Risiko war zu groß, dass sie irgendwann brechen und gegen die Hauswand oder in Nachbars Garten fallen könnten. Vorbei war es mit der Zwetschgenfreude, was bleibt ist lediglich die Erinnerung daran.
 
Zwetschgen

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Waffelglück: Waffelfrühstück mit Lieblingswaffelrezept

Waffelglück
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Hallo Sonntag! Sonntage sind für mich das Größte. Lange ausschlafen, langsam in die Küche tapsen, erst einmal Kaffee aufsetzen und anschließend ein ausgiebiges Frühstück zubereiten. Sonntage sind die Tage des kleinen Frühstückglücks. Es ist die Zeit um Neues auszuprobieren, Altbewährtes wieder aufleben zu lassen und um gemütliche Stunden am Küchentisch mit seinen Lieblingsmenschen zu verbringen.
 
Heute vor genau einer Woche haben wir zum Waffelfrühstück bei uns eingeladen und einen sehr schönen Morgen mit lieben Freunden verbracht. Seit wir uns vor kurzem ein neues Waffeleisen zugelegt haben, probieren wir uns fleißig durch alle Waffelrezepte, die uns vor die Nase kommen. Von zuckerfreien Apfelwaffeln, zu herzhaft orientalischen Waffeln war schon alles dabei. Hier darf auch hin und wieder einmal eine gezuckerte Variante aufs Tellerchen, wobei ich inzwischen dazu übergegangen bin, die Zuckermenge in den Rezepten drastisch zu reduzieren oder durch alternative Süße zu ersetzen.  
 

Waffelglück

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Galettes Bretonnes – Französische Buchweizen-Galettes

Galettes Bretonnes
Heute gibt es einen weiteren Rückblick in den Juni mit einem weiteren Gedankenspaziergang zurück nach Colmar. Das nahe gelegen Elsass ist nur einen Katzensprung entfernt und doch schaffen wir es leider viel zu selten über die Grenze nach Frankreich. Colmar, das süße kleine Städtchen hat es mir ganz besonders angetan – der verführerische Kleinstadt-Charme, die malerische Fassaden der alten Fachwerkhäuser, hübsch geschmückte und mit Blumen verzierte Fenster, einfach alles lädt hier zum Tagträumen ein. Zu meinem Geburtstag wollte ich diesem kleinen Herzensstädtchen unbedingt mal wieder einen Besuch abstatten und deshalb haben wir uns einen Tag Mini-Urlaub genommen und haben uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg gemacht.
 
Colmar
 
Viel vorgenommen haben wir uns nicht, sondern haben uns ganz einfach durch die süßen engen Gässchen treiben lassen, sind durch Läden gebummelt und haben die Stadt bestaunt.
 
 
Etwas später am Nachmittag hat sich irgendwann ein kleiner Hunger gemeldet. Während der Himmel sich immer mehr zugezogen hat und urplötzlich ein kleines Sommergewitter runter kam, haben wir in einer engen Gasse Zuflucht in einem süßen kleinen Restaurant mit bedachter Terrasse gefunden und uns im Sommerregen ein leckeres Essen gegönnt. Wer im Elsass unterwegs ist muss natürlich den typischen Elsässer Flammkuchen ‚Tarte Flambée‘ kosten. Den gab’s dann auch für den Liebsten (mit Sauerkraut und Würstchen ‚German Style‘), während mich die Lust auf einen herrlich leckeren Buchweizen-Galette gepackt hat.
 

Galettes Bretonnes

 
Witzigerweise habe ich Galettes nicht in Frankreich, sondern zum allerersten Mal in Kopenhagen probiert und verbinde damit einen sehr lustigen Abend im ‚La Pétanque‘, einer sehr hyggeligen französischen Crêperie (O-ton von deren Webseite kopiert), verbracht haben.
 

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Spargel-Lachs-Fladenbrote

SpargelLachsFladenMitQuinoaTaboulá

#Heimatliebe | 13. Juni 2018 | By

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In letzter Zeit, habe ich mir ein paar Gedanken zu meinem Blog gemacht und mir durch den Kopf gehen lassen für was meine ‚Fernwehküche‘ denn so alles steht. Angefangen hat alles mit der Idee über die portugiesische Küche zu bloggen. Dann kam ganz ungeplant die lustige Kochrunde #Letscooktogether, die von der lieben Ina organisiert wird hinzu, bei der jeden Monat zu einem bestimmten Thema gekocht oder gebacken wird. Anfang des Jahres habe ich mich mit der 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge auseinander gesetzt. Eine Erfahrung, die mir vor Augen geführt hat, wie stark wir eigentlich vom täglichen Zuckerkonsum beeinflusst werden und wie positiv sich der Verzicht auf Industriezucker auf das eigene Wohlbefinden auswirken kann. Der Zuckerdetox hat mir so gutgetan, dass ich mich dazu entschlossen habe auch langfristig auf den Konsum von Industriezucker weitestgehend zu verzichten. Wenn ich mir heute meinen Blog anschaue, ist eine bunte Mischung an Themen und Rezepten entstanden und ich muss ein bisschen darüber schmunzeln, wie sich mein neues Herzensprojekt in so kurzer Zeit entwickelt hat. Dazu kommen noch ganz viele neue Ideen, die ich in Zukunft realisieren möchte. 
Es kommt gerade immer wieder das Gefühl auf, dass es an der Zeit ist meine ‚Fernwehküche‘ neu zu definieren. Wer den Begriff ‚Fernwehküche‘ liest denkt vielleicht erst einmal an eine kulinarische Reise um die Welt – Gerichte aus fernen Ländern, exotische Aromen und Gewürze. In erster Linie habe ich das Fernweh stets auf meine Sehnsucht und Liebe zu Portugal bezogen. Mittlerweile gewinnt mein Claim ‚Recordar é reviver‘, also ‚Erinnern ist Beleben‘ eine immer größere Bedeutung für mich. Das trifft sowohl auf die Rezepte zu, die ich ganz bald noch ausprobieren möchte aber auch auf das nächste Herzensprojekt, dem ich mich gerade vermehrt offline widme – ein von Hand gestaltetes Familienrezeptebuch.  

Fernweh.
Wikipedia sagt dazu: „Fernweh beschreibt die menschliche Sehnsucht, vertraute Verhältnisse zu verlassen und sich die weite Welt zu erschließen.“

Be happy

Vertraute Verhältnisse zu verlassen und an neue Orte aufzubrechen, das habe ich schon einige Male getan. Ich habe es zwar nicht ganz so weit in die Ferne geschafft, bin nie wirklich über Europa hinausgekommen, habe aber dennoch neue Städte und Länder erschlossen, denen ich ein kleines Stück meines Herzens geschenkt habe. Um es mit meinem Lieblingszitat von Pascal Mercier auszudrücken:

“We leave something of ourselves behind when we leave a place, we stay there, even though we go away. And there are things in us that we can find again only by going back there.”

Durch meine Fernwehküche hole ich mir ein bisschen von der Vertrautheit jener Orte zurück und lasse durch die kulinarische Erfahrung einen Teil dessen, was ich dort gelassen habe wieder im Alltag aufleben. Die Reise durch meine Fernwehküche bringt mich jenen Orten und glücklichen Erinnerungen ein bisschen näher. Somit steht das Fernweh in ‚Fernwehküche‘ viel mehr für die Liebe, Sehnsucht und Erinnerung zu jenen Orten, zu denen ich einen ganz persönlichen Bezug habe als für die Sehnsucht nach dem Weiten.

Fernwehküche.
Gedankenspaziergänge zu jenen Orten, denen ich einen Teil meines Herzens geschenkt habe und zu denen ich zurückfinde, in dem ich durch kleine kulinarische Ausflüge den Moment in meine Küche hole und wieder aufleben lasse.

Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen eine neue Kategorie in meinen Blog aufzunehmen: Heimatliebe. Die Heimatliebe steht für Leckeres aus der nicht allzu weit entfernten Heimat, für Kindheitserinnerungen an Mamas oder Omas Küche, für das regionale Küchenglück. Im wörtlichen Sinne steht Heimat bzw. Heimweh im direkten Gegensatz zum Fernweh, das ist mir bewusst. Wenn wir jedoch zu der oben ausgeführten Definition zurück gehen, dann fügt sich die Kategorie doch ganz wunderbar in das Thema meines Blogs ein, findest du nicht auch?  
 

SpargelLachsFladenMitQuinoaTaboule

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Maultaschen Tacos mit Mango-Avocado-Guacamole

Maultaschen Tacos

#Heimatliebe | 19. Mai 2018 | By

*enthält Werbung ohne Auftrag da Produktnennung und Blogger-Verlinkung

Die liebe Yvonne feiert mit ihrem Puppenzimmer gerade 8-jährigen Bloggergeburtstag und auf diesem Wege sende ich ihr meine liebsten und besten Geburtstagsgrüße! 8 Jahre wow! Bei mir sind es noch ein paar Monate hin, bis ich meinen allerersten Bloggergeburtstag feiern darf, aber für eine Geburtstagssause bin ich immer zu haben! Zu Puppenzimmers Ehrentag gibt es ein kleines Gewinnspiel, bei dem es einen KitchenAid Cook Processor zu gewinnen gibt und da ich derzeit ohnehin mit einem Food Processor liebäugele will ich ausnahmsweise Mal mein Glück versuchen. Gewinnspiele sind eigentlich nicht so mein Ding, da ich prinzipiell nie etwas gewinne, aber hey: Vielleicht finde ich blindes Huhn auch einmal ein Korn ;-) 
 

Maultaschen Tacos

Hinzu kommt natürlich noch der Spaßfaktor, der das Gewinnspiel bietet: Zum Thema ‚Fit in den Frühling‘ dürfen Rezeptideen mit Bürger-Maultaschen eingereicht werden und da konnte ich mal wieder richtig kreativ in meiner Fernwehküche werden – yeah! Mein kleines Schwabenherz ist dabei ebenfalls vor Freude aufgeblüht, immerhin gehören die ‚Herrgottsbescheißerle‘, wie sie bei uns genannt werden zu den typisch regionalen Spezialitäten. Aus diesem Grund musste ich auch nicht lange überlegen und trotz des großen Bürger-Maultaschen-Sortiments fiel die Wahl sofort auf den Klassiker ‚Schwäbische Maultaschen‘.  
 

Maultaschen Tacos

Als Rezept habe ich diese leckeren Maultaschen-Tacos eingereicht, die so gut geschmeckt haben, dass sie sich direkt ein Plätzchen auf dem Blog verdient haben.

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