Meine Lieblingssüßigkeit: Laddu – selbstgemacht und zuckerfrei

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Auf geht’s zur nächsten Runde Let’s cook together. Das Motto für diesen Monat lautet: Eure Lieblingssüßigkeit – selbstgemacht. Ein tolles Thema, bei dem mir auf Anhieb unzählige Ideen gekommen sind und bei dem es mir am Ende wirklich schwer fiel mich festzulegen. Zu guter Letzt habe ich mich für meine neu entdeckte und derzeitige Lieblingsnascherei entscheiden: Laddu.

Das Laddu habe ich durch meine 40-Tage-Zuckerfrei-Challenge kennengelernt und war mir bis dato gänzlich unbekannt. Laddu ist eine traditionelle indische Süßigkeit in kugeliger Form. Die kleinen Bällchen erinnern ein bisschen an Energy Balls. werden jedoch aus in Butter oder Kokosöl gerösteten Kichererbsenmehl zubereitet und mit unterschiedlichen Gewürzen und Sesam, Mandeln oder Pinienkerne verfeinert. Oftmals werden auch Trockenfrüchte mit vermengt. Laddu gibt es in ganz vielen unterschiedlichen Varianten. Das traditionelle Rezept beinhaltet natürlich jede Menge Zucker. Ich habe einige Rezepte gesehen, die überwiegend Puderzucker verwenden und andere, die auf Industrie- oder Rohrzucker zurückgreifen.

Laddu

Was ich an Laddu so toll finde: Man kann es auch guten Gewissens ohne Zucker zubereiten! Wer es gerne natürlich süß mag kann z.B. getrocknete Feigen oder Datteln untermischen oder auf alternative Süße wie Kokosblütenzucker oder Dattelsüße verwenden. Ich habe mein Laddu bislang ohne Süße aber dafür mit einer extra Portion Nüssen zubereitet. Probiere einfach ein bisschen herum und bereite das Laddu nach deinen eigenen Vorlieben zu!

Laddu

Das erste Laddu, das ich ausprobiert habe, habe ich mit Kokosöl gemacht. Für alle weiteren Laddus habe ich das Kichererbesenmehl in Ghee geröstet. Auch hier solltest du einfach austesten, was die besser schmeckt. Zu Kokos-Laddu passt Kokosöl ganz wunderbar. Ghee gibt dem Laddu eine feine Butternote. Da das Laddu sich bis zu 2 Wochen hält, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird, bevorzuge ich persönlich die Variante mit Ghee, da die Bällchen im Kühlschrank einfach nicht so hart werden. Wenn das Laddu dagegen mit Kokosöl zubereitet wird müssen die Bällchen erst ein bisschen an einem warmen Ort anwärmen, damit sie wieder kaubar sind. Nicht gerade ideal, wenn mal kurz etwas naschen möchte, es sei denn man hat Zähne aus Stein ;-)

Nuss-Kokos-Laddu
Autor: Fernwehküche
Zutaten
Für das Laddu benötigst du
  • 80 g Kichererbsenmehl
  • 70 g Ghee oder Kokosöl
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 20 g Kokosraspeln plus etwas mehr für die Deko
  • 30 g Pistazien
  • 1 Handvoll Cashewnüsse grob gehackt
  • 1 TL Zimt
  • 1 Msp gemahlene Vanille
  • Optional: 1 EL Kokosblütenzucker oder Dattelsūße
Anleitungen
So wird das Laddu zubereitet
  1. Ghee/Kokosöl in einem Topf erwärmen. Das Kichererbsenmehl unterrühren und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten anrösten.
  2. Den Topf vom Herd nehmen. Erdnussbutter, Kokosraspeln, Cashewnüsse, die Gewüze unterrühren. Die Masse nach Belieben und eigenem Ermessen süßen.
  3. Die Masse vollständig abkühlen lassen. Das erfordert etwas Geduld. So lange die Masse noch warm ist, ist sie aufgrund des Fetts ziemlich flüssig. Wenn die Masse vollständig abgekühlt ist, wird diese relativ hart, also nicht erschrecken. Das gibt sich wieder, wenn sie mit den Händen zu Bällchen geformt werden.
  4. Mit Hilfe eines Löffels die Masse vom Boden lösen und mit den Händen zu Tischtennisball großen Bällchen formen.
  5. Kokosraspeln und Pistazien in zwei flache Schüsseln geben. Die Bällchen abwechselnd darin rollen. Bis zum Verzehr in einer luftdicht verschlossenen Dose im Kühlschrank lagern.
Laddu

Hast du auch eine Lieblingssüßigkeit, die du gerne und regelmäßig selbst zubereitest oder gibt es vielleicht etwas das du schon immer einmal selbst ausprobieren wolltest? Erzähl mir davon! Ich freue mich riesig, über Feedback, Anregungen und Kommentare. Falls du das Rezept ausprobierst und deine eigene Lieblingsversion kreierst, bin ich gespannt auf deinen Erfahrungsbericht!

Viel Spaß beim ausprobieren! 

Guten Appetit

Comments

  1. Leave a Reply

    Laura
    9. April 2018

    Laddu kannte ich bisher gar nicht aber es klingt wirklich super! Vor allem, dass sie ohne Zucker auskommen finde ich klasse :)

    • Leave a Reply

      Fernwehküche
      23. März 2018

      Ganz viel Spaß beim Ausprobieren liebe Ina! Ich bin gespannt, wie die Bällchen dir schmecken :)

  2. Leave a Reply

    Jessi
    21. März 2018

    Laddu hab ich noch nie gehört, erinnert mich an Energy Balls! Deine sehen köstlich aus, tolle Fotos!

    • Leave a Reply

      Fernwehküche
      23. März 2018

      Liebe Jessi,
      vielen lieben Dank! Ich musste auch sofort an Energy Balls denken, als ich das Laddu zum ersten Mal gesehen habe, allerdings ist die Konsistenz der Bällchen ganz anders als bei den Energy Balls ;)

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